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Klimaschutz: Kühne+Nagel bringt ab 2020 CO2-neutrale Transporte

Zunächst sollen alle Sammelsendungen in der Seefracht ab 2020 CO2-neutral geliefert werden.

Das "Net Zero Carbon"-Programm von Kühne+Nagel umfasst die Aktionsfelder Erkennung, Reduktion und Kompensation von CO2. (Foto: Kühne+Nagel)
Das "Net Zero Carbon"-Programm von Kühne+Nagel umfasst die Aktionsfelder Erkennung, Reduktion und Kompensation von CO2. (Foto: Kühne+Nagel)
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Therese Meitinger
(erschienen bei Transport von Anna Barbara Brüggmann)

Mit dem sogenannten Net Zero Carbon-Programm möchte sich Kühne + Nagel nach eigenen Angaben für die CO2-Reduktion bei Transport- und Logistikdienstleistungen einsetzen. Zum einen soll, wie das Unternehmen am 23. September in Schindellegi (Schweiz) mitteilte, der eigene CO2-Ausstoß kontinuierlich abgebaut werden.

Zum anderen will das Unternehmen seinen Kunden Lösungen zur Reduktion des CO2-Fußabdrucks in deren Supply Chain anbieten. Mittels neuer digitaler Plattformen und Big Data könne die Auswahl der Transportwege und -modi unter CO2-Gesichtspunkten optimiert werden, so der Transportdienstleister.

Zudem habe man gemäß eigenen Angaben beschlossen, den CO2-Fußabdruck der Transporte von Zulieferern, wie beispielsweise von Fluggesellschaften, Reedereien und Straßentransporteuren einzubeziehen. Ziel sei eine umfassende CO2-Neutralstellung von Kühne + Nagel bis 2030. Der erste Schritt sieht die CO2-neutrale Lieferung alle Sammelsendungen in der Seefracht (Less than Containerload – LCL) ab 2020 vor.

Unterschiedliche Aktionsfelder

Das Net Zero Carbon-Programm umfasst die Aktionsfelder Erkennung, Reduktion und Kompensation von CO2. In Myanmar und Neuseeland wurden eigene Naturprojekte initiiert. Darüber hinaus beteiligt sich das Unternehmen nach eigenen Angaben an naturbasierten Kompensationsprojekten.

Im Rahmen der unternehmenseigenen Nachhaltigkeitsstrategie soll den Mitarbeitern unter anderem in Form von Schulungen ein umweltbewusstes Verhalten vermittelt werden. Beispielsweise sollen Dienstreisen vermehrt durch Videokonferenzen ersetzt werden. Der nicht vermeidbare, eigene CO2-Ausstoss soll laut Kühne+Nagel ab 2020 voll kompensiert werden.

Die heutige Ankündigung basiert auf einem Bündel von Maßnahmen, den CO2-Ausstoß zu bekämpfen und nachhaltige und innovative Supply Chain-Lösungen anzubieten – Hand in Hand mit unseren Zulieferern und Kunden“, so Dr. Detlef Trefzger, Chief Executive Officer von Kühne + Nagel International AG.

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