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KI: Potenzial im Transportmanagement noch nicht erkannt

Einer Umfrage des Beratungsunternehmens BearingPoint unter Logistikexperten zufolge nutzen zwar erst drei von zehn Unternehmen Künstliche Intelligenz im Transportmanagement, das dürfte sich aber bald ändern.

Künstliche Intelligenz: BearingPoint befragte zu dem Thema jüngst 200 europäische Experten aus dem Bereich Logistik und Supply Chain Management. (Foto: maciek90/Fotolia)
Künstliche Intelligenz: BearingPoint befragte zu dem Thema jüngst 200 europäische Experten aus dem Bereich Logistik und Supply Chain Management. (Foto: maciek90/Fotolia)
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Matthias Pieringer
(erschienen bei LOGISTRA von Tobias Schweikl)

Für viele Unternehmen ist ein optimiertes Transportmanagement ein Wettbewerbsvorteil. Die Management- und Technologieberatung BearingPoint befragte jüngst 200 europäische Experten aus dem Bereich Logistik und Supply Chain Management. 84 Prozent davon gaben an, dass sie Transportmanagement als eine Kernkompetenz in ihrem Unternehmen sehen.

Bislang nutzen jedoch nur rund 31 Prozent der Befragten dafür Microservices aus dem Bereich Künstliche Intelligenz (KI).

„Unsere Umfrage bestätigt, dass viele Unternehmen das große Potenzial von Machine Learning und künstlicher Intelligenz im Transportmanagement noch nicht erkannt haben. Sie verschenken hier ihren Vorteil“, so Stefan Penthin, globaler Leiter Operations bei BearingPoint.

Wer bereits auf KI setzt, wird es aber sehr wahrscheinlich auch in Zukunft tun. So geben 84 Prozent der KI-Nutzer an, es auch weiterhin zur Stärkung der Lieferzuverlässigkeit nutzen zu wollen. Weitere 87 Prozent planen, über diesen Weg Frachtkosten einzusparen. Es sei laut BearingPoint zu erwarten, dass somit die Anwendung von KI-Technologien in der Lieferkette in den nächsten Jahren signifikant ansteigen wird. Das Transportmanagement solle dabei eine zentrale Rolle einnehmen.

„Wir erwarten eine Entwicklung hin zu einer Zweiklassengesellschaft im Transportmanagement. Vordenker prüfen ihre aktuelle Prozessstrategie und handeln zukunftsfähig. Zögerliche Unternehmen werden mit hohen Kosten und geringerer Kundenakzeptanz Wettbewerbskompetenz verlieren“, so Stefan Penthin.

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