KI: Jaggaer übernimmt Vertragsanalyse-Plattform DocSkiff

Die Integration von „DocSkiff“ in die „JAGGAER ONE“-Plattform soll auf die Automatisierung des Beschaffungsprozesses einzahlen.

Die Plattform DocSkiff nutzt Methoden der Künstlichen Intelligenz zur Analyse von Verträgen. (Grafik: Jaggaer)
Die Plattform DocSkiff nutzt Methoden der Künstlichen Intelligenz zur Analyse von Verträgen. (Grafik: Jaggaer)
Therese Meitinger

Source-to-Pay-Anbieter Jaggaer hat am 8. Februar die Übernahme des kalifornischen Software-Anbieters DocSkiff Inc bekanntgegeben, der die gleichnamige KI-gestützte Vertragsanalyseplattform entwickelt hat. Durch die Integration von „DocSkiff“ in die „JAGGAER ONE“-Plattform sollen sich Vertragsinformationen künftig auf Basis von künstlicher Intelligenz und Machine Learning aus verschiedenen Quellen erfassen, prüfen sowie analysieren lassen.

„Angesichts des vorherrschenden Fachkräftemangels stehen Unternehmen zunehmend vor Herausforderungen, die sie nicht durch den Einsatz von zusätzlichem Humankapital lösen können“, sagt Jim Bureau, CEO von Jaggaer. „Durch die Automatisierung der Arbeitsabläufe, wie im Falle der DocSkiff-Lösung, lassen sich eine große Zeitersparnis erzielen und die freigesetzten personellen Kapazitäten für strategisch wichtigere Aufgaben nutzen.“

Zudem unterstütze das Tool die Risikoerkennung, so Bureau weiter.

Ergänzt Portfolio im Contracs Lifecycle Management

Durch den Einsatz von KI, maschinellem Lernen und natürlicher Sprachverarbeitung sowie die Skalierbarkeit ergänze DocSkiff Jaggaers bestehendes Angebot im Bereich Contract Lifecycle Management (CLM), so das US-Unternehmen mit Hauptsitz in Research Triangle. Als „JAGGAER Contracts AI“ soll das Tool in Zukunft Teil des in die JAGGAER ONE-Suite integrierten „Contracts+“-Moduls sein.

Siva Pullabholta, CEO und Mitbegründer von DocSkiff, sagt:

„Unsere Lösung ist eine hervorragende Ergänzung zu JAGGAERs ‚Autonomous Commerce‘-Strategie und wir freuen uns darauf, unsere Kunden auf ihrem Weg der digitalen Transformation zu neuen Höhen zu führen.“

Zu den finanziellen Details der Übernahme wurden keine Angaben bekannt.

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