KEP: Weihnachtsgeschäft 2021 brachte neues Rekordvolumen

Im Feiertagsgeschäft wurden im vergangenen Jahr 785 Millionen Kurier-, Express- und Paketsendungen transportiert.

Laut dem BIEK wurden im Weihnachtsgeschäft 2021 rund 785 Millionen Sendungen befördert - das ist eine neue Bestmarke. (Symbolbild: Halfpoint/Adobe Stock)
Laut dem BIEK wurden im Weihnachtsgeschäft 2021 rund 785 Millionen Sendungen befördert - das ist eine neue Bestmarke. (Symbolbild: Halfpoint/Adobe Stock)
Sandra Lehmann

Im Weihnachtsgeschäft 2021 (November und Dezember) beförderten die Paketdienstleister in Deutschland ein Rekordvolumen von rund 785 Millionen Kurier-, Express- und Paketsendungen (KEP). Das vermeldet der Bundesverband Paket & Express Logistik (BIEK) e.V. in einer Pressemitteilung. Das KEP-Sendungsvolumen liegt demnach etwas unterhalb der Prognose von 790 Millionen Sendungen aus dem vergangenen November, übertrifft aber dennoch das bereits sehr starke Weihnachtsgeschäft 2020 um rund zehn Millionen Sendungen (plus circa 1,3 Prozent). Diese und weitere Ergebnisse liefert die abschließende Analyse des Weihnachtsgeschäfts 2021, die die KE-CONSULT Kurte&Esser GbR im Auftrag des BIEK erstellt hat.

Deutlicher Anstieg im B2B-Geschäft

Das B2C-Sendungsvolumen bleibt mit rund 440 Millionen Sendungen coronabedingt auf hohem Niveau, stieg aber dem Verband zufolge im Vergleich zum starken Weihnachtsgeschäft 2020 nur leicht um ein Prozent. Im B2B-Segment ist ein deutlicherer Anstieg von drei Prozent auf rund 310 Millionen Sendungen zu beobachten. Dies resultiere unter anderem aus einer im Vergleich zu 2020 erstarkten Nachfrage im stationären Handel.

An einem typischen Spitzentag wurden laut BIEK rechnerisch insgesamt bis zu 22 Millionen Sendungen von den Paketdienstleistern befördert. Im Schnitt wurden täglich (nicht nur an Spitzentagen) fast 16 Millionen Sendungen zugestellt, fast neun Millionen davon an private Haushalte. Um die hohen Mengen zu bewältigen, griffen die Unternehmen auf bis zu 30.000 zusätzliche Arbeitskräfte zurück und setzten bis zu 25.000 zusätzliche Fahrzeuge ein.

„Wieder einmal hat die Paketbranche in der herausfordernden Weihnachtszeit gezeigt, dass auf sie Verlass ist. Trotz der Rekordmengen und trotz verstärkter gesetzlicher Anforderungen an die Unternehmen zur Eindämmung der Coronapandemie haben die Paketdienstleister ihre unverzichtbare Versorgungsleistung für Menschen und Unternehmen immer und überall mit Bravour erbracht. Auch in diesem Jahr lagen die Geschenke pünktlich unter dem Weihnachtsbaum, weil die Paketdienstleister bestens vorbereitet waren“, kommentiert der BIEK-Vorsitzende Marten Bosselmann die Rekordzahlen.

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