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KEP: Trans-o-flex baut neuen Logistikstandort

Die neue Anlage mit eigener Stromproduktion in Westfalen soll zwei Standorte in Dortmund ersetzen.

Bei der Grundsteinlegung (v.l.n.r.): Peter Amberger (Trans-o-flex-Gesellschafter), Sakir Ademi (Niederlassungsleiter des neuen Standorts in Hamm-Rhynern, Trans-o-flex), Peter Kassing (Kundendiensttechniker, H2O Gebäudetechnik GmbH), Thomas Hunsteger-Petermann (Oberbürgermeister Stadt Hamm), Dr. Karl-Georg Steffens (Geschäftsführer der Wirtschaftsförderungsgesellschaft Hamm mbH), Wolfgang P. Albeck (Vorsitzender der Geschäftsführung, Trans-o-flex). (Foto: Trans-o-flex)
Bei der Grundsteinlegung (v.l.n.r.): Peter Amberger (Trans-o-flex-Gesellschafter), Sakir Ademi (Niederlassungsleiter des neuen Standorts in Hamm-Rhynern, Trans-o-flex), Peter Kassing (Kundendiensttechniker, H2O Gebäudetechnik GmbH), Thomas Hunsteger-Petermann (Oberbürgermeister Stadt Hamm), Dr. Karl-Georg Steffens (Geschäftsführer der Wirtschaftsförderungsgesellschaft Hamm mbH), Wolfgang P. Albeck (Vorsitzender der Geschäftsführung, Trans-o-flex). (Foto: Trans-o-flex)
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Melanie Endres
(erschienen bei LOGISTRA von Tobias Schweikl)

Mit einer Investition in Höhe von rund 17 Millionen Euro reagiert der KEP-Dienstleister Trans-o-flex auf steigende Mengen in seinem Geschäft, das gab das Unternehmen kürzlich bekannt. In Hamm-Rhynern, Westfalen, entsteht ein neues Logistikzentrum, das sowohl die Kapazität als auch die Produktivität im Unternehmen steigern soll. In Anwesenheit von Vertretern aus der Politik und Wirtschaft Westfalens wurde dafür nun der Grundstein gelegt.

Es entstehe ein Standort für zwei Netze: In einer Anlage werden Waren mit aktiver Temperaturführung bei zwei bis acht und bei 15 bis 25 Grad Celsius umgeschlagen. Dadurch könne der neue Standort zwei bisher separate Umschlagpunkte der Gruppe zusammenführen, so das Unternehmen. Beide Standorte befinden sich laut Angaben bisher in Dortmund.

„In Hamm-Rhynern werden wir erstmals einen Standard realisieren, der in Zukunft bei weiteren Um- und Neubauten ökologisch und ökonomisch als Maßstab dienen soll“, sagt dazu Wolfgang P. Albeck, Vorsitzender der Trans-o-flex-Geschäftsführung.

Auf dem Dach der mehr als 8.000 Quadratmeter großen Umschlaghalle wird der Meldung zufolge zur Stromgewinnung eine Fotovoltaikanlage installiert. Mit der gewonnenen Energie soll die automatische Sortieranlage betrieben werden. Außerdem könne man mit dem Strom die Laderäume der Fahrzeuge vor der Beladung temperieren und die Batterien möglicher Elektrofahrzeuge von Mitarbeitern laden. Für deren Pkw sind mehrere E-Ladesäulen geplant.

Das neue Umschlagzentrum wird in Form eines Y gebaut, teilte Trans-o-flex mit. Das Konzept soll bei gleicher Hallenfläche mehr Tore zum Be- und Entladen als andere Bauformen ermöglichen. Im Frühjahr 2020 soll der neue Standort den Betrieb aufnehmen, heißt es in der Mitteilung.

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