KEP: Strategien für die Zukunft

BIEK diskutiert mit Politik und Wirtschaft über nachhaltige Stadtlogistik.
Mitglieder des Bundesverbandes Internationaler Express- und Kurierdienste diskutierten am 2. Dezember in Düsseldorf mit Vertretern aus Politik und Wirtschaft nachhaltige Mobilitäts- und Logistikkonzepte für deutsche Innenstädte. (Foto: BIEK)
Mitglieder des Bundesverbandes Internationaler Express- und Kurierdienste diskutierten am 2. Dezember in Düsseldorf mit Vertretern aus Politik und Wirtschaft nachhaltige Mobilitäts- und Logistikkonzepte für deutsche Innenstädte. (Foto: BIEK)
Sandra Lehmann

Wie Wirtschaftsverkehre in Zeiten von E-Commerce, Omnichannel und zunehmender Urbanisierung effizient und gleichzeitig nachhaltig gestaltet werden können, war Thema auf dem Parlamentarischen Abend des Bundesverbandes Paket und Expresslogistik e.V. (BIEK), der am 2. Dezember in Düsseldorf stattfand.

Konzepte für nachhaltigen Güterverkehr gesucht

Dort diskutierte der Verband mit Abgesandten der Industrie- und Handelskammer Mittleres Ruhrgebiet sowie mit Vertretern aus Politik und Wirtschaft Mobilitätskonzepte für eine zukunftsfähige Stadtlogistik sowie die Strategien der Kurier-, Express- und Paketdienstleister (KEP) für nachhaltigen Güterverkehr in deutschen Innenstädten.

Logistik für mehr Wettbewerbsfähigkeit

Frank Sportolari, Generalbevollmächtigter von UPS Deutschland, wies laut BIEK während der Veranstaltung darauf hin, dass Innenstädte ohne eine zuverlässige, nachhaltige und wirtschaftliche Logistik nicht lebendig gehalten werden könnten. Gerade kleine Geschäfte wären auf innovative Logistikdienstleistungen und umweltschonende Entwicklungen im Automotive-Bereich angewiesen, um gegenüber dem Onlinehandel wettbewerbsfähig zu bleiben.

Stationärer Handel auf KEP angewiesen

Kerstin Groß, stellvertretende Leiterin des Geschäftsbereich Industrie, Energie, Verkehr, Umwelt bei der IHK Mittleres Ruhrgebiet, wies ebenfalls darauf hin, dass der Handel sich auf die neue Verkehrs- und Distributionssituation in Innenstädten einstellen müsse, um beispielsweise Omnichannel-Strategien erfolgreich umsetzen zu können. Viele Konsumenten würden Produkte zwar zunehmend online finden, aber noch immer stationär erwerben, so Groß.

Dialog gefordert

Um dieses Ziel zu erreichen, müssten, so Detlef Raphael, Beigeordneter des Deutschen Städtetages, vor allem Politik und Wirtschaft Dialoge führen und gemeinsam Lösungen für eine nachhaltige Stadtlogistik führen.

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