KEP: Post investiert in Paketgeschäft

Paketzentren sollen für 750 Mio. Euro modernisiert werden.
Thilo Jörgl

Wegen des anhaltenden Booms im Onlinehandel investiert die Deutsche Post DHL AG massiv in die Modernisierung ihrer 33 deutschen Paketzentren. Binnen vier Jahren sollen den Bonnern zufolge bis zu 750 Mio. Euro dafür ausgegeben werden. Ziel des gelben Riesen ist, dass ein Paket in Deutschland künftig so schnell wie ein Brief transportiert werden kann. Zudem solle die Sparte profitabler wirtschaften, um einen „weiter zunehmenden Ergebnisbeitrag des Paketgeschäfts innerhalb des Unternehmensbereichs Brief sicherzustellen", so der Konzern. Um die Service-Qualität noch weiter zu steigern, wird die Leistungsfähigkeit der Paketzentren durch eine höhere Sortiergeschwindigkeit erheblich ausgebaut. Statt der heute üblichen 20.000 Pakete pro Stunde werden die Lager künftig je nach Standort Mengen von 28.000, 40.000 und sogar 50.000 Paketen pro Stunde bewältigen. Dabei kommen Technologien zum Einsatz, die Effizienz und Tempo der Bearbeitung verbessern. Dazu gehören Scanner, die Anschriften auf Paketen von allen sechs Seiten erfassen können, eine teilautomatische Entladung von Fahrzeugen und neue Sortiertechnik, die das Risiko von Beschädigungen weiter minimieren soll.

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