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KEP: Paketverladung automatisch

Dematic präsentiert das vollautomatische Paketverladesystem „PackMyRide“.

Im Rahmen der LogiMAT in Stuttgart stellte Dematic das automatische Paketverladesystem „PackMyRide“ vor. (Foto: Dematic)
Im Rahmen der LogiMAT in Stuttgart stellte Dematic das automatische Paketverladesystem „PackMyRide“ vor. (Foto: Dematic)
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Melanie Endres

Im Rahmen einer Pressekonferenz auf der LogiMAT hat Dematic am Dienstag, 19. Februar, erstmals die vollautomatische Lösung „PackMyRide“ für die Paketverladung präsentiert. Zudem gab das Unternehmen einen Einblick in seine 200-jährige Geschichte und stellte ein neues Subsystem zum Retourenhandling vor. Damit will das Intralogistikunternehmen eigenen Angaben zufolge einen Schritt in Richtung Zukunft zu gehen und die manuelle Lücke zwischen Distributionszentren und letzter Meile schließen.

Pilotprojekt mit dpd

Die Anlage greift laut Dematic zunächst die Pakete aus dem bestehenden Intralogistiksystem ab und transportiert diese dann über ein Regalbediengerät in eine mobile Regaleinheit. Diese könne durch Fahrerlose Transportsysteme (FTS) im nächsten Schritt vollautomatisch in das Zustellfahrzeug befördert werden, so Dematic. Nach Herstellerangaben soll so nicht nur der Fahrer körperlich entlastet werden, sondern auch der Zeitaufwand reduziert werden.

Momentan befindet sich das Subsystem in einer Testphase und kommt als Pilotprojekt bei DPD in Nagold zum Einsatz. Laut Dematic soll das System nicht nur in Sortierzentren eingesetzt werden, sondern auch auf andere Industriebereiche übertragbar sein.

Effiziente Retourenabwicklung

Neben dem Paketverlader präsentierte Dematic außerdem ein neues Subsystem für das Retourenhandling. Die Lösung sei individualisierbar und soll 13.500 bis 200.000 Artikel pro Tag umschlagen können. Laut Dematic soll die Retourenabwicklung durch das neue Subsystem optimiert werden und ein Artikel 24 Stunden nach der Rücksendung wieder verfügbar sein. Damit das funktioniert, sind laut Dematic mehrere Arbeitsstationen über ein Förder- und Sorternetz miteinander verbunden. Dem Hersteller zufolge sind die verschiedenen Arbeitsstationen zum Beispiel die Bereiche Kundengutschrift, Warenaustausch, Inspektion, Reparatur und Verpackung sowie Übergabe an Puffer- oder Langzeitlager. Die Lösung soll laut dem Unternehmen in alle bestehenden Dematic-Lösungen integrierbar sein.

(Halle 1, Stand H61)

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