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KEP: Paketkästen für alle

Deutsche Post DHL will ab 2016 auch Paketkästen für Mehrfamilienhäuser anbieten.
Keine vergeblichen Zustellversuche mehr: So sieht das Paketkasten-Modell für Mehrfamilienhäuser aus. (Foto. Deutsche Post DHL)
Keine vergeblichen Zustellversuche mehr: So sieht das Paketkasten-Modell für Mehrfamilienhäuser aus. (Foto. Deutsche Post DHL)
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Nadine Bradl

Wiederholte Zustellversuche und Benachrichtigungskarten im Briefkasten sollen schon bald auch in Mehrfamilienhäusern der Vergangenheit angehören – zumindest wenn es nach der Deutschen Post DHL geht. Denn der KEP-Dienstleister will seinen Paketkasten-Service, der direkt an der Haustür Sendungen „empfängt“ und „verschickt“, ohne dass der Kunde anwesend sein muss, ausweiten.

500 Kunden im Pilotprojekt

Bereits seit April 2015 testen dazu DHL Paket und das Bochumer Immobilienunternehmen Vonovia SE, die zu Projektbeginn noch unter Deutsche Annington SE firmierte, Paketkästen in Mehrfamilienhäusern an ausgewählten Standorten in Berlin und Dortmund. Über den Kasten können Pakete empfangen und Retouren oder andere bereits vorfrankierte Pakete sowie Päckchen versendet werden. 500 Kunden nutzen laut DHL den Pilot-Paketkasten – müssen dafür allerdings noch nichts bezahlen.

Details noch nicht geklärt

„Mit der Entwicklung im Pilotprojekt sind wir sehr zufrieden“, sagt ein DHL-Pressesprecher auf Anfrage von LOGISTIK HEUTE. Deshalb sei geplant, die Mehrfamilienhaus-Variante des Paketkastens bis Anfang 2016 zur Serienreife zu entwickeln. Wie die genauen Details – wie beispielsweise Vermietung oder Verkauf der Paketboxen – aussehen sollen, sei noch nicht geklärt. Laut dem Pressesprecher ist ebenfalls noch nicht entschieden, ob das Pilotprojekt nur auf weitere Städte ausgeweitet wird oder, ob der Paketkasten für alle direkt bundesweit ausgerollt wird.

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