KEP: Onlinehandel beflügelt den Markt

Sendungsvolumen steigt im ersten Halbjahr 2013 um 3,8 Prozent.
Matthias Pieringer

Deutschlands Paket- und Expressdienste haben im Gesamtmarkt (im Inland und mit dem Ausland) im ersten Halbjahr 2013 – verglichen mit dem Vorjahreszeitraum – ein Sendungsvolumen-Plus von 3,8 Prozent verbucht.

Nach Angaben des Bundesverbands Internationaler Express- und Kurierdienste (BIEK) ist das Wachstum vor allem dem Boom im Onlinehandel zu verdanken. Dabei seien, wie der BIEK am 28. Oktober mitteilte, die inländischen Paketsendungen in der ersten Jahreshälfte mit etwas mehr als vier Prozent stärker gestiegen als der Gesamtmarkt.

Mit 53 Prozent machen den Angaben zufolge die Business-to-Consumer-Sendungen (B2C) im inländischen Paketmarkt mittlerweile mehr als die Hälfte des Geschäftes aus; im ersten Halbjahr 2012 hatte der B2C-Anteil noch bei 49 Prozent gelegen. Die übrigen Sendungen verteilten sich im ersten Halbjahr 2013 zu 40 Prozent auf den Business-to-Business-Markt (B2B) und sieben Prozent entfielen auf den Privatkundenbereich (C2C).

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