KEP: Mitarbeiter der Schweizerischen Post erhalten mehr Geld

Die Schweizerische Post und ihre Sozialpartner haben sich auf eine Lohnerhöhung von 1,7 Prozent geeinigt.

die Mitarbeiter der Schweizerischen Post und von Postfinance erhalten 1,7 Prozent mehr Lohn. (Foto: Schweizer Post)
die Mitarbeiter der Schweizerischen Post und von Postfinance erhalten 1,7 Prozent mehr Lohn. (Foto: Schweizer Post)
Sandra Lehmann

Die Schweizerische Post, die Gewerkschaft Syndicom und der Personalverband Transfair haben sich auf eine Lohnerhöhung von 1,7 Prozent für die Postmitarbeiter geeinigt. Die Erhöhung gilt rückwirkend zum 1. April 2024. Das geht aus einer Pressemitteilung der Schweizerischen Post hervor.

Das Ergebnis berücksichtige die wirtschaftliche Lage von Post und von PostFinance, die Entwicklung der Lebenshaltungskosten sowie die durchschnittliche Lohnentwicklung in der Branche.

Mit einem bewährten Verteilschlüssel stellt die Schweizerische Post nach Eigenangaben sicher, dass insbesondere Mitarbeitende in den tieferen Lagen des jeweiligen Lohnbandes profitieren. Die Ober- und Untergrenzen der Lohnbänder im Gesamtarbeitsvertrag (GAV) werden um 1,7 Prozent angehoben. Damit steigt der Mindestlohn um 893 Franken (917 Euro) und beträgt neu 53.396 Franken (54.000 Euro) pro Jahr beziehungsweise rund 4.100 Franken (4.200 Euro) pro Monat. Das Verhandlungsergebnis betrifft die rund 25.500 Mitarbeitenden im GAV der Post CH und rund 2.800 Mitarbeitende im GAV der PostFinance AG.

Die Lohnverhandlungen für das Personal im GAV der Post Immobilien Management und Services AG, der PostLogistics AG, der Notime AG und der PostAuto AG werden separat geführt.