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KEP: Hermes setzt in London komplett auf Elektrofahrzeuge

Fahrstrecken sollen außerdem auf ein Fünftel reduziert werden.
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Nadine Bradl

Der Hamburger KEP-Dienstleister Hermes hat nach eigenen Angaben in London die bis dato größte elektrisch betriebene Fahrzeugflotte in einer europäischen Großstadt in Betrieb genommen. Zum Einsatz kommen laut Hermes 44 elektrische Prototypen, durch die jährlich bis zu 146 Tonnen Kohlenstoffdioxid eingespart werden sollen.

London soll sauberer werden

Das Projekt sei Teil der aktuellen Umweltschutzagenda der Londoner Regierung, die das Verkehrsaufkommen sowie den CO2-Ausstoß in der Metropole drastisch reduzieren soll. Im November präsentierte Londons Bürgermeister Boris Johnson dazu seinen Fahrplan, um die EU-Emissionsziele bis zum Jahr 2020 zu erreichen. Dieser sieht vor, im Zentrum Londons sogenannte Umweltzonen zu errichten und den Anteil alternativer Antriebe maßgeblich auszubauen.

Von 500.000 auf 100.000 Kilometer

Hermes habe daraufhin seine City-Logistik modernisiert. Ab sofort würden die Sendungen an Endkunden und Hermes-Paketshops ausschließlich mit Elektrofahrzeugen zugestellt. Mit dem Londoner Transportpartner Gnewt Cargo Ltd. unterhält Hermes dafür in Zentral-London eine eigene Flotte mit 44 Fahrzeugen des Typs „Renault Kangoo Z.E.“. Außerdem sollen laut Carole Woodhead, CEO bei Hermes in UK, die Fahrtstrecken im Stadtgebiet von bisher 500.000 auf jetzt 100.000 Kilometer pro Jahr reduziert werden.

Weitere Projekte in Hamburg und Berlin

Dieses Projekt ist Teil des Nachhaltigkeitsprogramms „WE DO!“, mit dem sich der KEP-Dienstleister verpflichtet hat, seine CO2-Emissionen bis zum Jahr 2020 gruppenweit um 50 Prozent zu reduzieren. Aktuell testet Hermes beispielsweise in Berlin und Hamburg herstellerunabhängig eine steigende Zahl elektrischer Zustellfahrzeuge. Zusätzlich unterstützt der Logistiker seit Mitte 2012 das „Schaufensterprojekt Elektromobilität“ in Berlin-Brandenburg.

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