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KEP-Dienste: GLS steckt 16 Millionen Euro in neuen Standort Essen

 In der ersten Bauphase will GLS in Essen bis zu 60.000 Pakete umschlagen.

Von links: Matthias Schwehn, Regional OPS-Manager der GLS Germany; Gero Liebig, Region Manager West der GLS Germany; Dirk Mamaliga, künftiger Depotleiter Essen; Martin Seidenberg, Vorsitzender der Geschäftsführung der GLS Germany; Tim Fiedrich, Project Manager Region West der GLS Germany. (Foto: GLS Germany)
Von links: Matthias Schwehn, Regional OPS-Manager der GLS Germany; Gero Liebig, Region Manager West der GLS Germany; Dirk Mamaliga, künftiger Depotleiter Essen; Martin Seidenberg, Vorsitzender der Geschäftsführung der GLS Germany; Tim Fiedrich, Project Manager Region West der GLS Germany. (Foto: GLS Germany)
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Therese Meitinger
(erschienen bei LOGISTRA von Tobias Schweikl)

In Essen entsteht einer der größten Standorte des Paketlogistikers GLS in Deutschland. In der ersten Bauphase soll eine Umschlaghalle von ungefähr 8.500 Quadratmetern mit über 160 Toren für die Be- und Entladung sowie Zustellung von Paketen entstehen. Es lassen sich nach Angaben von GLS so bis zu 60.000 Pakete täglich umschlagen. In einer späteren Ausbaustufe sollen täglich bis zu 200.000 Pakete abgewickelt werden können.

„Der Standort Essen wird eine wichtige Säule für den notwendigen Kapazitätsausbau im Ruhrgebiet sowie in Deutschland sein“, erklärt Martin Seidenberg, Vorsitzender der Geschäftsführung der GLS Germany. „In seiner zusätzlichen Europa-Hub-Funktion dient der Standort als europäische Drehscheibe, insbesondere zwischen Deutschland und den Benelux-Ländern. Der Standort sichert uns eine weiterhin hohe nationale und internationale Qualität und schnelle Laufzeiten.“

Das Unternehmen gibt an, beim Neubau auch die Ladeinfrastruktur zu berücksichtigen – nicht nur für elektrische Zustellfahrzeuge, sondern auch für die Elektrofahrzeuge der Mitarbeiter und Besucher. Perspektivisch ist zudem eine Solar-Anlage auf dem Hallendach geplant.

Teichanlagen für Molche und Kröten

Eine Regenwassernutzungsanlage soll nicht nur den Wasserverbrauch des Depots reduzieren. Sie wird laut Unternehmen auch zur Bewässerung der auf dem Gelände angelegten Großbiotope zur Arterhaltung verwendet. Auf 4.000 Quadratmetern Fläche sollen drei Teichanlagen und verschiedene Landlebensräume für verschiedene Arten von Molchen und Kröten entstehen. Mit Wanderbarrieren sind sie vor den Betriebsflächen geschützt.

Der neue Standort liegt im Stadtgebiet Essen-Bergeborbeck im Industrie- und Gewerbeareal Econova und ist über die A42 und A40 an das GLS-Netzwerk angebunden, so der Diensteleister. Das Zustellgebiet reiche von Gladbeck bis Mühlheim-Ruhr und von Duisburg bis Bochum.

GLS investiert nach Eigenangaben in dem Projekt insgesamt rund 16 Millionen Euro. Die Inbetriebnahme ist für Sommer 2020 geplant.

tm

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