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KEP-Dienste: Geis verkauft Paketgeschäft in Osteuropa an DPD

Der Logistikdienstleister will sich auf seine Geschäfte in Zentraleuropa konzentrieren.

DPD baut seine Präsenz in Tschechien und der Slowakei aus. (Foto: DPDgroup)
DPD baut seine Präsenz in Tschechien und der Slowakei aus. (Foto: DPDgroup)
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Therese Meitinger

Die Geis-Gruppe will ihre Paketgesellschaften in Tschechien und der Slowakei an die DPDgroup verkaufen. Das gab der Bad Neustadter Logistikdienstleister am 5. November bekannt. Dadurch könnten beide Unternehmen ihr Kerngeschäft stärken, so Geis: DPD die Belieferung der letzten Meile und Geis die internationale Spedition und Kontraktlogistik in beiden Ländern. Die Transaktion erfolgt vorbehaltlich der Genehmigung durch die Kartell­behörden.

Die DPDgroup plant, mithilfe der Übernahme ihre nationalen Präsenzen in der Tschechischen Republik und der Slowakei auszubauen. Geis Parcel CZ s.r.o. (Tschechien) und Geis Parcel SK s.r.o. (Slowakei) gehören nach Unternehmensangaben in den jeweiligen Ländern zu den großen Paketdienstleistern.

„In diesem schnell wachsenden Paketmarkt wollen wir unser Geschäft weiterentwickeln, um die Entwicklung unserer Kunden besser zu unterstützen“, erklärt Yves Delmas, COO Europe DPDgroup.

Fokus auf Kerngeschäfte

„Nachdem wir die Paketmärkte in Tschechien und in der Slowakei über 25 Jahre lang mitentwickelt haben, ist für uns jetzt der passende Zeitpunkt, das Paketgeschäft einem spezialisierten und europaweit aufgestellten Unternehmen zu übergeben“, sagen Hans-Georg Geis und Wolfgang Geis, geschäftsführende Gesellschafter der Geis-Gruppe.

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Man wolle sich in Zukunft auf seine traditionellen Kerngeschäfte Speditionsdienstleistungen, Kontraktlogistik sowie Luft- und Seefracht konzentrieren und seine starke Marktposition in Zentraleuropa weiter ausbauen. Bei der Paketlogistik will Geis künftig eng mit DPD zusammenarbeiten.

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