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KEP-Dienste: Deutsche Telekom entwickelt Paketbutler für die Haustür

Mit einem mobilen System sollen Sendungen zugestellt werden, obwohl niemand daheim ist.
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Nadine Bradl

Mit dem Paketbriefkasten macht es der Bonner KEP-Dienstleister Deutsche Post DHL schon seit einiger Zeit möglich, zu jeder Zeit Sendungen zu empfangen – keiner muss dazu anwesend sein. Aber nicht jeder kann einen großen Paketkasten an seinem Haus befestigen. Deshalb hat die Deutsche Telekom AG, Bonn, mit ihren Partnern Feldsechs Service Gesellschaft mbH, Hamburg, und DHL das System nun weiterentwickelt.

Der sogenannte Paketbutler ist eine mobile Lösung, die mit einer variablen Befestigung über ein flexibles, schnittfestes Metallband an der Wohnungstür angebracht wird. Das System wiegt fünf Kilogramm und kann Paketgrößen bis zu den Maßen 70x50x30 Zentimeter fassen. Der DHL-Zusteller legt die Sendung in den Paketbutler und verschließt diesen diebstahlsicher. Damit soll das System auch in Mehrfamilienhäusern einsetzbar sein. Auch Retouren können so abgewickelt werden: Rücksendung einlegen, den Butler schließen und die Abholung per DHL Paket beauftragen.

Bis der Paketbutler allerdings deutschlandweit zum Einsatz kommt, dauert es noch etwas. Er wird zunächst ab Anfang 2015 von 200 Kunden des Onlinehändlers Zalando in Berlin getestet. Und auch der Preis steht noch nicht fest, wie die Deutsche Telekom auf Anfrage mitteilt. Er werde erst zum offiziellen Marktstart kommuniziert, soll aber unter 100 Euro liegen. Zum Vergleich: Der DHL-Paketkasten kostet in der Basisvariante ab 99 Euro oder kann ab 1,99 Euro im Monat gemietet werden.

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