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KEP: DHL startet kohlendioxidfreie Zustellung in München

StreetScooter nun auch in der bayerischen Landeshauptstadt.
Oberbürgermeister Dieter Reiter lobte den Beginn der kohlendioxidfreien Zustellung von DHL in München als wichtigen ersten Schritt zur Verbesserung der Lebensqualität. Der SPD-Politiker hatte vor einigen Tagen ein Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in der Landeshauptstadt in den Raum geworfen. (Foto: J. Reichel)
Oberbürgermeister Dieter Reiter lobte den Beginn der kohlendioxidfreien Zustellung von DHL in München als wichtigen ersten Schritt zur Verbesserung der Lebensqualität. Der SPD-Politiker hatte vor einigen Tagen ein Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in der Landeshauptstadt in den Raum geworfen. (Foto: J. Reichel)
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Redaktion (allg.)

Nach dem Modell anderer Großstädte initiiert der Paketdienstleister die Zustellung von Briefen und Paketen mit vollelektrisch angetriebenen Streetscooter-Fahrzeugen auch in München. Wie schon zuvor in Köln, Bonn, Stuttgart, Erfurt und weiteren Großstädten in Deutschland hat der Paketdienstleister Deutsche Post DHLGroup (Deutsche Post AG mit Sitz in Bonn) jetzt den Startschuss für die kohlendioxidfreie Belieferung in der bayerischen Landeshauptstadt gegeben. In den Stadtteilen Schwabing und Milbertshofen bringen ab sofort 30 Elektrofahrzeuge vom Typ "StreetScooter WORK" Pakete zu den Kunden. Darunter ist auch die größte Flotte des neuen Modells L, das mit 8 Kubikmeter Volumen doppelt so viel Kapazität bietet wie die Standardvariante.

Aktuelle Diskussion um Dieselfahrverbot in München

Der Münchener Oberbürgermeister Dieter Reiter (SPD) begrüßte den Schritt. Die Aktualität des Termins sei nicht beabsichtigt gewesen, passe aber sehr gut in den Kontext der Diskussion um verschärfte Umweltzonen und Luftreinhaltung. Reiter hatte vor einigen Tagen ein Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in der Landeshauptstadt in den Raum geworfen. Der Anlass dafür waren neue Untersuchungen zur Luftqualität in München gewesen, die zum Teil erhebliche Grenzwertüberschreitungen gezeigt hatten.

DHL will Münchener StreetScooter-Flotte ausbauen

Das DHL-Projekt sei ein wichtiger erster Schritt für mehr Gesundheitsschutz für die Bürger, der oberste Priorität habe. Er hoffe, die Maßnahme finde viele Nachahmer von den Wettbewerbern und DHL stocke die Flotte zügig auf. Das Projekt zeige, dass der Lieferverkehr leise und emissionsfrei möglich ist. DHL-Brief- und Paketchef Jürgen Gerdes kündigte einen zeitnahen Ausbau der Flotte in München an. Bis zum Frühjahr will der Dienstleister über seine Tochter StreetScooter auch mit der Variante WORK XL mit 20 Kubikmeter Volumen am Start sein. Diese sollen dann auch innerstädtische Bereiche bedienen. Der Strom für die Fahrzeuge stammt aus regenerativen Quellen. (jr/ld)

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