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KEP: Deutschland bleibt stärkster Paketmarkt in Europa

Bis 2020 globales Versandvolumen von 100 Milliarden Paketen erwartet.
Deutschland war laut einer Studie auch 2017 der größte Paketmarkt Europas. Weltweit ist China Spitzenreiter. (Symbolbild: Kadmy/Fotolia)
Deutschland war laut einer Studie auch 2017 der größte Paketmarkt Europas. Weltweit ist China Spitzenreiter. (Symbolbild: Kadmy/Fotolia)
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Sandra Lehmann

Deutschland war auch 2017 der stärkste Paketmarkt in Europa. Das geht aus dem kürzlich erschienenen „Parcel Shipping Index“ des Versandspezialisten Pitney Bowes hervor. Demnach wurden in der Bundesrepublik im vergangenen Jahr rund 41 Pakete pro Kopf verschickt, was einem Gesamtvolumen von 3,4 Milliarden Paketen entspricht. Damit ist das Versandaufkommen in Deutschland den Autoren zufolge um sechs Prozent gestiegen.

China größter globaler Markt

Weltweit betrachtet sei China der größte Wachstumstreiber im Paketgeschäft. Mit einer Steigerung des Versandvolumens um 28 Prozent im Vergleich zu 2016 gehöre das Reich der Mitte neben den USA und Japan zu den drei Ländern mit dem größten Paketversandaufkommen der Welt. Der höchste Umsatz im Paketgeschäft wurde mit insgesamt 107 Milliarden US-Dollar laut Pitney Bowes allerdings in den Vereinigten Staaten erzielt. Die Japaner hingegen, so die Erhebung, weisen mit 76 verschickten Paketen pro Person den höchsten Pro-Kopf-Versand auf.

Wachstum um elf Prozent

Global erwirtschafteten die KEP-Unternehmen in den 13 ausgewerteten Ländern einen Umsatz von 279 Milliarden US-Dollar, was einem Wachstum von elf Prozent gegenüber 2016 entspricht. Steigen wird Pitney Bowes zufolge künftig auch das Versandvolumen in der Welt. Das Unternehmen mit Sitz in Stamford, Connecticut (USA), geht davon aus, dass 2020 weltweit rund 100 Milliarden Pakete versendet werden. Derzeit liegt das globale Volumen nach Aussagen der US-Amerikaner bei 74,4 Milliarden Sendungen.

13 Länder im Vergleich

Der Pitney Bowes Parcel Shipping Index ist ein Jahresbericht, der nach Angabe der Autoren das Volumen und die Ausgaben im B2B-, B2C- und C2B-Paket- sowie im Endverbrauchergeschäft misst. Erhoben wird der Index für die Länder Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien, Norwegen, Schweden, Australien, Brasilien, China, Indien, Japan, Kanada und die USA.

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