KEP: Asendia liefert zu 100 Prozent CO2-neutral

Der Versanddienstleister hat 2022 seine Emissionen in den Bereichen Scope 1 bis 3 komplett kompensiert.

Der auf E-Commerce spezialisierte Versanddienstleister Asendia hat 2022 sein Ziel der CO2-Neutralität erreicht. (Symbolbild: Thodonal/AdobeStock)
Der auf E-Commerce spezialisierte Versanddienstleister Asendia hat 2022 sein Ziel der CO2-Neutralität erreicht. (Symbolbild: Thodonal/AdobeStock)
Sandra Lehmann

Der Versanddienstleister Asendia, ein Joint Venture von La Poste und Swiss Post, hat 2022 sein für diesen Zeitpunkt anvisiertes Ziel der Klimaneutralität erreicht. Wie das Unternehmen mit Hauptsitzen in Bern und Paris im März bekannt gab, wurden im vergangenen Jahr 100 Prozent der ausgestoßenen Scope-1, Scope-2 und Scope-3-Emissionen kompensiert.

Dies umfasse alle Emissionen, die im Zusammenhang mit dem internationalen Transport, der Abholung auf der ersten Meile, der Zustellung auf der letzten Meile, den Retouren, den Gebäudeemissionen, den Maschinen und den Geschäftsreisen entstanden sind. Insgesamt handele es sich um 186.884 Tonnen CO2-Äquivalente, die durch die Finanzierung eines von den Vereinten Nationen zertifizierten Windparks in China ausgeglichen wurden. Das „Gaolin-Projekt“ in den Provinzen Yunnan und Liaoning fördere die Nutzung und Entwicklung erneuerbarer Energien. Es umfasse bisher den Bau von 88 Windturbinen mit einer durchschnittlichen Leistung von je 1.605 Kilowatt, was einer Gesamtleistung von 141,3 Megawatt entspricht. Das Zertifikat zur CO2-Neutralität für Asendia wurde von der Agentur EcoAct ausgestellt.

Seit seiner Gründung im Jahr 2012 legt Asendia nach eigenen Angaben großen Wert auf Nachhaltigkeit und hat diese Strategie als Reaktion auf die wachsende Besorgnis über die Umweltauswirkungen in der Lieferkette ausgebaut:

  • 2016-2020 : Asendia kompensiert die von seinen Transportlieferanten verursachten Emissionen im internationalen Transport innerhalb und aus Europa (Scope 3)
  • 2021 : Asendia kompensiert die von ihren Transportpartnern verursachten Emissionen im internationalen Transport weltweit (Scope 3).
  • 2022 : Asendia gleicht alle internationalen Transportemissionen aus, die von seinen Transportpartnern verursacht werden (Scope 3), einschließlich der Abholung auf der ersten Meile, der Zustellung auf der letzten Meile und der Rücksendungen. Asendia kompensiert auch die Emissionen von Gebäuden, Maschinen und Geschäftsreisen (Scope 1 und 2).

„Die internationale Supply Chain Management trägt entscheidend dazu bei, dass die Welt immer mehr vernetzt wird. Asendia, einer der größten Logistikanbieter weltweit, ist bestrebt, seine Auswirkungen so gering wie möglich zu halten. Wir sind hocherfreut, dass wir das Zertifikat für den CO2-Ausgleich für das vergangene Jahr erhalten haben, und dass unsere Bemühungen nicht unbemerkt bleiben“, so Barbara Schielke, Chief HR & CSR Officer, Asendia.

Marc Pontet, CEO von Asendia, sagt:

„Wir haben uns der Nachhaltigkeit verschrieben, und dies ist Teil des Erbes unseres Unternehmens. Wir bei Asendia haben uns verpflichtet, unser Erbe fortzuführen, und wir haben uns dafür eingesetzt, dass Nachhaltigkeit eines unserer wichtigsten Merkmale ist. Die Ankündigung, dass wir im vergangenen Jahr zu 100 Prozent klimaneutral sein werden, war ein bedeutender Schritt, aber wir freuen uns, dass wir in der Branche führend sind und wollen dies auch in Zukunft sein.“