Karriere: Zukunftsthemen aktiv angehen

An der Hochschule Landshut entsteht das „Institute for Data and Process Science“.

Prof. Dr. Holger Timinger, Prof. Dr. Mona Riemenschneider, Prof. Dr. Abdelmajid Khelil und Prof. Dr. Maren Martens (von links) haben das neue „Institute for Data and Process Science“ an der Hochschule Landshut gegründet. (Foto: Hochschule Landshut)
Prof. Dr. Holger Timinger, Prof. Dr. Mona Riemenschneider, Prof. Dr. Abdelmajid Khelil und Prof. Dr. Maren Martens (von links) haben das neue „Institute for Data and Process Science“ an der Hochschule Landshut gegründet. (Foto: Hochschule Landshut)
Melanie Endres

Das neugegründete „Institute for Data and Process Science“ (IDP) ist aus dem „Institut für Projektmanagement und Informationsmodellierung“ hervorgegangen, erweitert dieses personell und ergänzt wichtige Zukunftsthemen. Interessierten Unternehmen, Forschungseinrichtungen und Studierenden soll es vielfältige Möglichkeiten der Zusammenarbeit bieten. Wie die Hochschule Landshut kürzlich in einer Pressemitteilung verkündet hat, sind Prof. Dr. Holger Timinger aus der Fakultät Elektrotechnik und Wirtschaftsingenieurwesen, Prof. Dr. Maren Martens aus der Fakultät Betriebswirtschaft, Prof. Dr. Mona Riemenschneider aus der Fakultät Interdisziplinäre Studien und Prof. Dr. Abdelmajid Khelil aus der Fakultät Informatik die Gründer. Außerdem gehören dem Institut zwölf wissenschaftliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an, die über eingeworbene öffentliche Drittmittel finanziert werden und an ihren Promotionen arbeiten.

„Die Schwerpunkte des Instituts liegen in wichtigen Zukunftsthemen in den Bereichen der Digitalisierung und der Zukunft der Arbeit inklusive des Projekt- und Entwicklungsmanagements“, erklärt Timinger, der zum Leiter des Instituts gewählt wurde. „Wir wollen wichtige Impulse bei künstlicher Intelligenz, maschinellem Lernen, Internet der Dinge, Data Mining sowie Predictive Statistics setzen“, ergänzt die stellvertretende Institutsleiterin Martens.

Damit adressiere das Institut viele Bereiche der digitalen Transformation und des agilen Arbeitens und kann damit innovative Beiträge für die Gestaltung der Zukunft liefern.

Projekte mit regionalem Bezug

Die Themengebiete werden laut Mitteilung in Forschung, Lehre und Transfer bearbeitet. Aktuelle und künftige Projekte sollen sich sowohl aus Mitteln der Europäischen Union, der Bundesregierung und des Freistaats Bayern speisen, hätten aber immer auch einen regionalen Bezug und dienen damit der Stärkung des hiesigen Wirtschafts- und Industriestandorts.

Vielfältiges Angebot

Im Bereich der Lehre soll es Seminare im Master, für Doktoranden, den Weiterbildungsstudiengang „Systems and Project Management“ sowie weitere Zertifikatsangebote geben. Außerdem betreibe das Institut das IoT-Innovationslabor (Internet of Things), in dem auch gemeinsame Projekte mit hochschulexternen Partnern durchgeführt werden können. Im Bereich des Transfers engagiert sich das Institut nach Eigenangaben stark im ostbayerischen Verbund „Transfer und Innovation Ostbayern (TRIO)“ und veranstaltet jedes Semester das „Netzwerkforum Projektmanagement“.

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