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Karriere: Von der Truppe zum Paketdienst

DHL möchte ehemalige Bundeswehrsoldaten rekrutieren.
Geht es nach der DHL sollen aus ehemaligen Bundeswehrsoldaten demnächst Paket- und Briefzusteller werden. (Foto: DHL)
Geht es nach der DHL sollen aus ehemaligen Bundeswehrsoldaten demnächst Paket- und Briefzusteller werden. (Foto: DHL)
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Sandra Lehmann

Die Deutsche Post DHL und die Bundeswehr wollen zukünftig bei der Eingliederung ehemaliger Soldaten ins zivile Arbeitsleben kooperieren. Wie der Bonner Konzern Anfang März mitteilte, hätten beide Unternehmen anlässlich eines Treffens im Verteidigungsministerium vereinbart, bei der Personalvermittlung enger zusammenzuarbeiten.

Offene Stellen und Praktika

Im Mittelpunkt der Kooperation stünden Vermittlungsangebote der DHL für Soldaten, die den aktiven Wehrdienst nach Ablauf ihrer militärischen Dienstzeit verlassen möchten. Laut Verteidigungsministerium betreffe das jährlich rund 15.000 Bundeswehrangehörige. Die offenen Stellen sollen der Deutschen Post zufolge auch intern innerhalb der Truppe veröffentlicht werden. Zudem sollen den Soldaten Berufsbilder des Logistikdienstleisters auf Messen und Informationsveranstaltungen vorgestellt werden. Möglich seien auch Praktika in unterschiedlichen Bereichen des Konzerns.

Berufseinstieg erleichtern

Mit der Maßnahme möchte die Bundeswehr scheidenden Soldaten den Einstieg ins zivile Berufsleben erleichtern. Von Seiten der Deutschen Post DHL erwarte man sich die Linderung des Arbeitskräftemangels. Allein bis 2020 möchte das Unternehmen eigenen Angaben zufolge 10.000 neue Stellen im Bereich Paketzustellung schaffen. Neben der Bundeswehr hat die DHL bereits 2014 mit der Deutschen Bahn ein ähnliches Abkommen geschlossen.

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