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Jungunternehmen: Startup Autobahn präsentiert Ergebnisse

Vierte Runde für junge Tech-Unternehmen startet im März 2018.
Unterwegs nach morgen: Die Plattform Startup Autobahn geht im März in die dritte Runde. (Symbolbild: James Thew/Fotolia)
Unterwegs nach morgen: Die Plattform Startup Autobahn geht im März in die dritte Runde. (Symbolbild: James Thew/Fotolia)
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Sandra Lehmann

Die Innovationsplattform Startup Autobahn hat am 26. Februar im Rahmen des sogenannten Expo-Day in der ARENA2036 in Stuttgart die Ergebnisse der dritten Investitionsrunde vorgestellt. Präsentiert wurden nach Angaben der Plattform mehr als 60 gemeinsame Projekte von 33 jungen Tech-Unternehmen mit elf Industriekonzernen, zu denen unter anderem Porsche, Daimler, BASF, ZF Friedrichshafen sowie die Deutsche Post DHL Group zählen.

Vernetzung erwünscht

Wie Startup Autobahn mitteilte, lag der Schwerpunkt dieser Projekte auf den Themen E-Mobilität, Human-Machine-Interface sowie Supply Chain und Logistik. Die teilnehmenden Start-ups kamen aus den Vereinigten Staaten, Kanada, dem vereinigten Königreich, Norwegen, Finnland, den Niederlanden, Frankreich, Deutschland, Österreich sowie der Schweiz und hatten die Möglichkeit ihre Technologien sowie die Ergebnisse der vergangenen drei Monate vor rund 800 Gästen zu präsentieren. Zudem sollte der Expo-Day den Teilnehmern dazu dienen, sich mit Unternehmen, Regierungsvertretern, Start-ups, Universitäten sowie Mentoren zu vernetzen.

15 Projekte mit Daimler

Zu den gezeigten Ideen zählen unter anderem allein 15 Projekte, die der Autobauer Daimler mitrealisiert hat. Darunter sind laut dem Automobilkonzern Konzepte für den Carbon-Leichtbau von Nutzfahrzeugen, der Emissionserkennung im Fahrzeug und die Wandlungsfähigkeit der Montage. Mit einem Projekt aus der zweiten Runde von Startup Autobahn konnten die Stuttgarter nach eigenen Angaben Anfang 2018 bereits in die Serienproduktion gehen. Gemeinsam mit dem britischen Jungunternehmen What3words hat Daimler eigenen Aussagen zufolge ein Programm entwickelt, mit dem Fahrer der A-Klasse zukünftig exakte Ziele via 3-Wort-Adressen ins Navigationsgerät eingeben können.

Blockchain und Logistik

Das IT-Beratungsunternehmen DXC Technology präsentierte gemeinsam mit dem Start-up Contractus ein Projekt aus dem Bereich Logistik und Blockchain. Im Mittelpunkt der Zusammenarbeit steht laut DXC ein dezentrales Lieferantennetzwerk mit automatisiertem Vertragsmanagementsystem. Es zeigt, so der Berater, wie Prozesse von Auftragsanforderung, über Umsetzung bis hin zur Qualitätskontrolle durch sogenannte „Smart Contracts“ auf der Blockchain abgebildet werden können.

Auf in Runde vier

Die vierte Runde der Innovationsplattform soll laut Startup Autobahn bereits im März starten und neue Partner mit an Bord nehmen. Neben den bisherigen elf Industrieunternehmen sowie dem Start-up Accelerator Plug & Play, der die jeweiligen Plattformrunden moderiert, kommen nun die Linde Group, Wieland Ventures, Jardine Matheson Limited, Post NL sowie die AGC Glass Group hinzu. Darüber hinaus, so Startup Autobahn, sollen sich die Jungunternehmen in der vierten Runde mit den Themen Smart Materials, 3D-Druck, Shared Mobility Services, Future of Performance Driving, Robotics, Automation, Smart City, Supply Chain Automation, Last-Mile Logistics und verwandten Aufgabenstellungen auseinandersetzen.

Plattform expandiert

Darüber hinaus ist die Plattform nach eigenen Angaben nach China und Singapur expandiert, um die Lücke eines Post-Accelerators im asiatisch-pazifischen Raum zu füllen. Partner für die globale Ausweitung des Programms sind unter anderem Daimler sowie Plug & Play.

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