Jahresbilanz: Lieferkettenstörungen bremsten Mercedes-Benz aus

(dpa) Das Konzernergebnis für 2023 gab im Vergleich zum Vorjahr um knapp zwei Prozent auf 14,5 Milliarden Euro nach.

Stuttgart: Ein Schriftzug des Autzomobilherstellers Mercedes-Benz an der Fassade eines Bürogebäudes. (Foto: Bernd Weißbrod/dpa)
Stuttgart: Ein Schriftzug des Autzomobilherstellers Mercedes-Benz an der Fassade eines Bürogebäudes. (Foto: Bernd Weißbrod/dpa)
Therese Meitinger

(dpa) Mercedes-Benz hat im vergangenen Jahr gestiegene Kosten infolge von Inflation und Lieferkettenstörungen zu spüren bekommen. Das berichtet die Nachrichtenagentur dpa. Das Dax-Unternehmen machte zwar mit 153,2 Milliarden Euro gut zwei Prozent mehr Umsatz, wie die Stuttgarter am 22. Februar mitteilten.

Das um Sondereffekte bereinigte Ergebnis vor Zinsen und Steuern fiel hingegen um gut drei Prozent auf 20 Milliarden Euro. Das Konzernergebnis gab um knapp zwei Prozent auf 14,5 Milliarden Euro nach. Die Aktionäre sollen dennoch eine um zehn Cent auf 5,30 Euro erhöhte Dividende je Aktie erhalten. Am Vorabend hatte Mercedes zudem einen Aktienrückkauf im Volumen von drei Milliarden Euro angekündigt.

Die guten Geschäfte bei den Lieferwagen konnten die Einbußen in der Pkw-Sparte im vergangenen Jahr nicht wettmachen. Dort erzielte Mercedes zwar im Schnitt zwei Prozent höhere Verkaufspreise von 74 200 Euro je Auto und musste weniger für Rohstoffe hinblättern. Inflation und höhere Kosten in der Lieferkette fraßen das aber mehr als auf.