Jahresbilanz: Element Logic meldet Rekordergebnis für 2020

Um rund 40 Prozent sei der Umsatz gegenüber dem Vorjahr gewachsen, gibt der Generalunternehmer an.

Der eOperator ist eine roboterbasierte Kommissionierlösung für Kleinteile von Element Logic. (Foto: Element Logic)
Der eOperator ist eine roboterbasierte Kommissionierlösung für Kleinteile von Element Logic. (Foto: Element Logic)
Therese Meitinger

Der Intralogistik-Systemintegrator Element Logic hat 2020 einen deutlichen Umsatzzuwachs verbucht, so eine Pressemitteilung vom 15. März. Getrieben durch das überproportionale Wachstum im Online-Handel, den Fokus auf maximal effiziente Prozesse im Einzelhandel sowie die Expansion in neue Märkte im Geschäftsjahr 2020 habe man ein Wachstum von rund 40 Prozent im Vergleich zum Vorjahr erzielen können, so der Generalunternehmer.

„Nach nunmehr über 30 Jahren Tätigkeit in der Intralogistik-Branche war 2020 unser bisher bestes Jahr. Über sämtliche Märkte und Branchen hinweg beobachten wir einen Trend hin zu automatisierten und effizienten Lagerprozessen. Dies bietet uns große Chancen, auf die wir aktiv hingearbeitet haben“, so Dag-Adler Blakseth, CEO bei Element Logic.

Vor allem als AutoStore-Integrator bekannt

Der Intralogistik-Systemintegrator Element Logic ist vor allem als Systemintegrator für das automatische Kleinteilelager AutoStore bekannt, das er seit 2003 vermarktet. Seither hat das Unternehmen nach Eigenangaben über 140 Anlagen in Europa realisiert. Im Jahr 2020 habe der Auftragsbestand ein Wachstum von 60 Prozent gegenüber dem Vorjahr aufgewiesen, so der Anbieter. Der Umsatz überstieg demnach im Jahr 2020 deutlich die 100 Millionen Euro-Marke.

In einigen Märkten habe man Wachstumsraten erzielt, die weit über die gesetzten Planwerte hinausgegangen seien, so Element Logic. Das überdurchschnittliche Wachstum des Onlinehandels habe maßgeblich zu diesem Erfolg beigetragen. Der Generalunternehmer geht davon aus, dass der Trend in Richtung Online-Shopping im Jahr 2021 weiter zunehmen wird. Die Erwartungen der Verbraucher hinsichtlich Verfügbarkeit und schneller Lieferungen werden seiner Überzeugung nach die Einzelhandelsbranche in den kommenden Jahren prägen und verändern.

„Wir gehen davon aus, dass es zukünftig immer weniger Branchen geben wird, die ihre Waren ausschließlich stationär verkaufen. Wir glauben auch, dass die Zahlungsbereitschaft der Verbraucher für schnellere Lieferungen zunehmen wird, wodurch erhöhte Anforderungen an eine effiziente Logistik entstehen. Eine Verlagerung hin zu Micro-Fulfillment-Centern in Kundennähe ist bereits vorhanden und in verschiedenen Branchen erkennbar”, erläutert Blakseth abschließend.