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JadeWeserPort: MSC und Maersk kommen

Reedereien planen nach Nein zur Elbvertiefung Linien nach Wilhelmshaven.
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Redaktion (allg.)

The Maersk Group, Kopenhagen (Dänemark) und die MSC Mediterranean Shipping Company, S.A., Genf (Schweiz), wollen ab Beginn des kommenden Jahres den Tiefseehafen JadeWeserPort in Wilhelmshaven anlaufen. Wöchentlich planen die beiden Großreedereien zwei Containerdienste.

Die Mega-Schiffe fassen 13.000 bis 18.000 Seecontainer, die ab Wilhelmshaven mit Verteilerschiffen weiter in den Nord- und Ostseeraum verschifft werden sollen. Das berichtet die Tageszeitung "Handelsblatt". Ursprünglich hatte Maersk demnach den Hamburger Hafen anlaufen wollen, den Plan aber nach dem gerichtlichen Stopp der Elbvertiefung geändert.

Der JadeWeserPort ging vor zwei Jahren als erster deutscher Tiefseehafen in Betrieb (LOGISTIK HEUTE berichtete). Seitdem kämpft der Hafen um Auslastung (aktuell 2,8 Prozent). Rund 650 Millionen Euro Steuergeld flossen in das Projekt. Hinzu kamen 350 Millionen Euro von Privatinvestoren.

Durch die neuen Schiffsanläufe rechnet die Bremer BLG Logistics Group AG & Co. KG für 2017 erstmals mit einer schwarzen Null. Das Unternehmen ist zur Hälfte am Terminalbetreiber Eurogate GmbH & Co. KGaA, KG, Bremen, beteiligt.

(akw)
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