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Das Thema Logistik-Immobilien wird präsentiert von

IWIP-Index: Mietpreise für Industrieimmobilien 2018 gestiegen

Die Entwicklung fällt regional jedoch sehr unterschiedlich aus.

Zehn Immobilienunternehmen steuerten 2018 Daten zum IWIP-Index bei. (Foto: arhendrix / Fotolia)
Zehn Immobilienunternehmen steuerten 2018 Daten zum IWIP-Index bei. (Foto: arhendrix / Fotolia)
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Therese Meitinger

Das Wirtschaftsforschungsinstitut IW Köln e.V. und das Idsteiner Beratungsunternehmen IndustrialPort GmbH & Co. KG haben am 6. Mai den gemeinsam erhobenen Industrieimmobilien-Mietpreis-Index (IWIP-Index) bekannt gegeben. In die Betrachtung flossen ungefähr 16.000 Gebäude ein – davon rund 4.000 im Erhebungsjahr 2018, so die Projektpartner. Somit seien rund 25 Prozent aller deutschen Hallenflächen oder 150 Millionen Quadratmeter Fläche in den Index eingeflossen. Insgesamt zehn Firmen stellten hierfür Daten zur Verfügung: Aengevelt, Argetra, Beos, BNP Paribas Real Estate, Engel & Völkers Commercial, Immowert AG, Palmira Capital Partners, Savills, TÜV SÜD ImmoWert sowie Wüest Partner Deutschland.

Dabei ergaben sich die folgenden Werte: Der Gesamtindex ist gegenüber dem Vorjahr um 8,7 Prozent gestiegen. Einzeln aufgeschlüsselt sind die Subindices für Lager um 7,0 Prozent, für Logistik um 2,2 Prozent und für Produktion um 14,2 Prozent gestiegen. Regional und gebäudeausstattungsbedingt ließen sich, so IndustrialPort und IW Köln, große Unterschiede feststellen.

IWIP soll bestehende Indices ergänzen

 „Dass die Mieten im Logistiksegment im Vergleich zum Gesamtindex nur leicht zugenommen haben, ist auf Entwicklungen am Investmentmarkt zurückzuführen: Vergleichsweise günstige Mietkonditionen bei großflächigen Entwicklungen mit Projektentwicklerausschreibung gleichen den signifikanten Mietanstieg in den Ballungs- und zentrumsnahen Gebieten wieder aus“, erläutert Jan Stemshorn, Director und Teamleader Industrial Agency des am IWIP beteiligten Immobiliendienstleisters Savills in Köln.

Der IWIP-Index soll nach dem Willen der Erheber bereits am Markt bestehende und etablierte Indices anderer Immobilienklassen ergänzen. Zur Sicherstellung der zukünftigen Weiterentwicklung des IWIP-Indexes hat IndustrialPort langfristige Verträge mit dem IW abgeschlossen.

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