IT und Krisenprävention: Beschaffungsamt des BMI meldet Rekord-Auftragsvolumen

Das Auftragsvolumen konnte im Vergleich zum Vorjahr mit 12,3 Milliarden Euro mehr als verdoppelt werden.

Im Zuge der Erbebenhilfe für Syrien und die Türkei wurde die Zusammenarbeit mit dem Technischen Hilfswerk (THW) noch einmal stark ausgeweitet. (Symbolbild: Kuarmungadd / AdobeStock)
Im Zuge der Erbebenhilfe für Syrien und die Türkei wurde die Zusammenarbeit mit dem Technischen Hilfswerk (THW) noch einmal stark ausgeweitet. (Symbolbild: Kuarmungadd / AdobeStock)
Therese Meitinger

Das Jahr 2023 war für das Beschaffungsamt des Bundesministeriums des Innern (BeschA) erneut ein erfolgreiches Geschäftsjahr, wie eine Pressemitteilung vom 15. April berichtet. Die Behörde ist für die Beschaffungen der Behörden und Einrichtungen im Geschäftsbereich des Bundesministeriums des Innern (BMI) zuständig. Das Auftragsvolumen erreichte dem BeschA zufolge 2023 mit 12,3 Milliarden Euro einen historischen Höchststand und konnte das Niveau des Vorjahres mehr als verdoppeln.

Das Auftragsvolumen ist die Summe aller im Jahr 2023 vergebenen öffentlichen Aufträge. Davon entfielen über 91 Prozent auf IT-Dienstleistungen und IT-Technik.

Vermehrt Beschaffungen zur Krisenprävention

Auch hatte das BeschA im vergangenen Jahr vermehrt Beschaffungen im Bereich der Krisenprävention zu verzeichnen. Im Frühjahr 2022 wurde zu Beginn des russischen Angriffskrieges auf die Ukraine eine Task Force innerhalb des BeschA eingerichtet, die besonders dringliche Beschaffungen umgehend und trotzdem wirtschaftlich im Wettbewerb realisiert.

Im Zuge der Erbebenhilfe für Syrien und die Türkei wurde die Zusammenarbeit mit dem Technischen Hilfswerk (THW) noch einmal stark ausgeweitet. Im Rahmen der Task Force wurden circa 311 öffentliche Aufträge mit einem Volumen von knapp 130 Millionen Euro vergeben. Somit konnte das BeschA einen wichtigen Beitrag zur Unterstützung der Ukraine sowie im Bereich der Erdbebenhilfe für Syrien und die Türkei erbringen.