Intralogistk: K. Hartwall setzt auf FTS und Routenzüge

Auf der LogiMAT 2023 zeigt der Anbieter unter anderem das kompakte Gegengewichts-FTS „A MATE Counter“, das Wareneingang und -ausgang verbinden soll.

BU: A MATE Counter kann geschlossene Paletten und Gitterboxen mit einer Nutzlast von einer Tonne bis zu einem Meter Höhe aufnehmen und absetzen. (Bild: K. Hartwall)
BU: A MATE Counter kann geschlossene Paletten und Gitterboxen mit einer Nutzlast von einer Tonne bis zu einem Meter Höhe aufnehmen und absetzen. (Bild: K. Hartwall)
Therese Meitinger

Der finnische Anbieter K. Hartwall steht für Fahrerlose Transportsysteme und Routenzügen. Auf der LogiMAT 2023 (25. bis 27. April in Stuttgart) stellt das Unternehmen sein bestehendes Logistikportfolio und zwei neue Produkte vor: den „LiftLiner RC“ und das „A MATE Counter“.

Mit den freitragenden Gabeln und zusätzlichem Gegengewicht kann das FTS A MATE Counter Firmenangaben zufolge geschlossene Paletten und Gitterboxen mit einer Nutzlast von einer Tonne bis zu einem Meter Höhe aufnehmen und absetzen. Ausgestattet mit der neuesten intelligenten AMR-Software und Navigationstechnologie arbeite das A MATE Counter autonom – auch in größeren Flotten und in Kombination mit manuellem Warenverkehr, heißt es vonseiten des Anbieters.

Das AGV sei ein Bindeglied zwischen Warenein- und -ausgang, Lager und Produktion, denn durch das Gegengewichtsprinzip und eine sehr kompakte Bauweise könne es mit verschiedenen Transporteinheiten auch auf engem Raum ein breites Einsatzspektrum erfüllen. Das A MATE Counter bietet laut K. Hartwall 360°-Personensicherheit durch zahlreiche integrierte Funktionen, die die über herkömmliche Sicherheitsstandards hinausgehen. Darüber hinaus ist der Betrieb durch die automatische Zwischenladung der Lithium-Ionen-Batterien rund um die Uhr möglich.

Mit diversen Rollbehältern und Gitterboxen kompatibel

Auf der LogiMAT 2023 stellt K. Hartwall auch den neuen Routenzug „LiftLiner RC“ vor. Wie auch der bestehende „LiftLiner“ soll er einen platz- und zeitsparenden Betrieb gewährleisten. Er ist nach Anbieterangaben mit zahlreichen Rollbehältern und Gitterboxen kompatibel, was bereits bestehenden Ladungsträgerflotten zugutekommt. Außerdem kombiniert er die Automatisierungsprodukte von K. Hartwall mit dem etablierten Ladungsträgerprogramm des finnischen Unternehmens.

Der LiftLiner RC besteht aus zwei Muttereinheiten. Jede Muttereinheit verfügt über zwei Ladebuchten und kann zwei Rollkäfige tragen, die von beiden Seiten be- und entladen werden können, sodass auch hier die Sequenzierung überflüssig wird. Durch den Transport von bis zu zwölf Rollenkäfigen erhöht der LiftLiner RC  Firmenangaben zufolge das Transportvolumen, wodurch die Fahrzeit und die Überlastung von innerbetrieblichen Verkehrswegen reduziert werden. Durch die Umstellung auf einen Gabelstaplerfreien Betrieb werden außerdem Arbeits- und Wartungskosten gesenkt und die Sicherheit der Mitarbeiter verbessert.

Halle 6 / Stand 6D61