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Intralogistikbranche: 2018 ein Plus von zehn Prozent, Stagnation für 2019 erwartet

VDMA Fachverband Fördertechnik und Intralogistik revidiert Angaben zu Produktionsvolumina.

Heben, fahren, senken: Gabelstapler zum Beispiel zählen zum Produktspektrum der Intralogistik. (Foto: Mipan/Fotolia)
Heben, fahren, senken: Gabelstapler zum Beispiel zählen zum Produktspektrum der Intralogistik. (Foto: Mipan/Fotolia)
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Matthias Pieringer

Die deutsche Intralogistikbranche ist 2018 deutlich stärker gewachsen als zunächst angenommen. Wie der VDMA Fachverband Fördertechnik und Intralogistik am 9. Juli in Frankfurt meldete, legte laut Statischem Bundesamt das Produktionsvolumen in der Intralogistik insgesamt auf 23,1 Milliarden Euro zu, was ein Plus von zehn Prozent im Vergleich zu 2017 bedeutet.

Unerwartet starkes viertes Quartal 2018

Der VDMA Fachverband Fördertechnik und Intralogistik war im Frühjahr für das Jahr 2018 noch von einem Produktionsvolumen von 22,1 Milliarden Euro ausgegangen (LOGISTIK HEUTE berichtete). „Unsere Indikatoren deuteten nicht auf ein so starkes viertes Quartal hin. Deshalb war unsere Schätzung etwas konservativer. Mit den revidierten Daten erreichen wir ein Gesamtergebnis, das deutlich über unserer Erwartung liegt“, sagte Dr. Klaus-Dieter Rosenbach, Vorstandsvorsitzender des VDMA-Fachverbands Fördertechnik und Intralogistik.

Prognose für 2019 zurückgezogen

Umgekehrt nimmt der Verband nach eigenen Worten seine Prognose für das laufende Jahr 2019 zurück: „Die ursprünglich avisierten drei Prozent Wachstum für dieses Jahr sind aus aktueller Perspektive unrealistisch“, so Rosenbach. „Zum einen hat sich die Auftragslage in den ersten Monaten des laufenden Jahres abgeschwächt und zum anderen haben wir eine nun doch deutlich höhere Ausgangsbasis im Produktionsvolumen. Wenn wir das Ergebnis von 2018 wieder erreichen würden, wäre das ein großer Erfolg.“ Aus diesem Grund revidiere der Fachverband seine Erwartungen an das diesjährige Wachstum der deutschen Intralogistikbranche auf ein Nullwachstum, hieß es. in

Zuletzt hatte, wie der Fachverband weiter mitteilte, VDMA-Präsident Carl Martin Welcker in einem Pressegespräch die Prognose für die gesamte Maschinenbau-Produktion 2019 auf ein reales Minus von zwei Prozent revidiert. Das starke Minus im Auftragseingang könne demnach nicht bis zum Jahresende komplett abgepuffert werden. Der Auftragseingang im Maschinenbau war in den ersten fünf Monaten des laufenden Jahres um neun Prozent geringer als im Vorjahr. 

 

In der Intralogistik lagen demgegenüber laut dem Fachverband die Auftragseingänge von Januar bis Mai 2019 nur ein Prozent unter denen des Vorjahreszeitraums. Hinzu komme ein besonders auftragsstarkes viertes Quartal 2018, das für einen Produktionsschub in das laufende Jahr sorge. Deshalb gehe man davon aus, die Vorjahresergebnisse von 2018 noch einmal zu erreichen, so der Fachverband.

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