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Intralogistik: Viastore will Produktion und Logistik vernetzen

Der Presseabend des Unternehmens nahm unter anderem ein Transformationsprojekt von Vacom in den Fokus.

Philipp Hahn-Woernle, CEO Viastore (links), gab bei der Presseveranstaltung einen Einblick in die Geschäftsentwicklung des Intralogistikers. Jens Bergner, Geschäftsführer Vacom, erklärte das digitale Transformationsprojekt des Vakuumspezialisten. (Foto: Therese Meitinger)
Philipp Hahn-Woernle, CEO Viastore (links), gab bei der Presseveranstaltung einen Einblick in die Geschäftsentwicklung des Intralogistikers. Jens Bergner, Geschäftsführer Vacom, erklärte das digitale Transformationsprojekt des Vakuumspezialisten. (Foto: Therese Meitinger)
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Therese Meitinger

Die Viastore Group mit Sitz in Stuttgart rechnet 2019 sowohl beim Auftragseingang als auch beim Umsatz mit einem Wachstum und blickt optimistisch auf 2020. Das gab Philipp Hahn-Woernle, CEO des Intralogistik-Spezialisten, am 21. November bei der jährlichen Presseveranstaltung bekannt, die in diesem Jahr bei Vacom Vakuum Komponenten & Messtechnik GmbH in Großlöbichau bei Jena stattfand.

„Ungeachtet der wechselhaften wirtschaftlichen Lage ist die Intralogistik eine stabile Branche“, fasste Philipp Hahn-Woernle zusammen. Basis für das Wachstum seines Unternehmens seien neben der internationalen Aufstellung die innovativen Lösungen, die klare Industrie-Fokussierung sowie die Kundennähe von Viastore.

Bei Vacom sieht das Unternehmen ein Meilensteinprojekt: Viastore begleitet mit der Einführung seines Warehouse-Management-Systems (WMS) „viadat“ und der Standard-Schnittstelle zum Manufacturing Execution System (MES) „HYDRA“ von MPDV Mikrolab GmbH den Hersteller von Vakuumkomponenten nach eigenen Angaben dabei, seine Produktion in eine „Smart Factory“ zu verändern. Die Verbindung von WMS und MES soll Anwendern geringere Umlaufbestände, kürzere Durchlaufzeiten, eine echte Verfolgbarkeit der Waren und der wirtschaftlichen Fertigung auch von kleinsten Losgrößen ermöglichen.

„Indem wir alle Bereiche und ihre Materialflüsse wirkungsvoll durch WMS und MES integrieren, überwinden wir klassische Grenzen zwischen Logistik und Produktion“, erklärte Dr. Harald Göbel, COO des Unternehmenszweigs Viastore Software.

Materialflüsse im automatischen Lagersystem visualisieren

In Großlöbichau stelle Viastore auch „viadat VISION“ vor – eine Desktop- oder Mobile-App, die laut dem Unternehmen die Materialflüsse eines automatischen Lagersystems visualisiert, per Push-Nachrichten Ereignisse anzeigt und Handlungsempfehlungen abgibt. Dieses Produkt soll mit den automatischen Lagersystemen aller Hersteller kompatibel und intuitiv zu bedienen sein. Beim Viastore-Softwaretag am 22. Januar 2020 in Stuttgart will das Unternehmen es erstmals der Öffentlichkeit vorstellen.

Der Unternehmenszweig Viastore Systems hat 2019 nach eigenen Angaben seinen Fokus auf die produzierende Industrie weiter verstärkt. „Vor allem in Deutschland haben wir in dieser Branche viele Projekte im Industriebereich umgesetzt“, erklärte COO Detlef Ganz. Auch die strategische Partnerschaft mit dem Dortmunder SAP-Projekthaus Prismat besteht weiter. Zum automatischen Lagersystem der Wiska Hoppmann GmbH, einem Hersteller von Elektroinstallationsmaterial, habe Prismat das SAP EWM mitsamt der Verwaltung der Lager- und Produktionsprozesse und der Steuerung der Materialflusstechnik beigesteuert. Von Viastore sei das Lagersystem gekommen: ein automatisches Hochregallager sowie ein automatisches Kleinteilelager.

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