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Intralogistik: Viastore Systems rechnet mit Umsatzsprung

Stuttgarter Unternehmen profitiert von internationalem Geschäft.
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Nadine Bradl

Der Stuttgarter Intralogistiker Viastore Systems GmbH hat seine Prognose für das Jahr 2014 bekannt gegeben. Das Unternehmen rechnet mit einem Umsatzsprung von etwa 60 Prozent auf mehr als 120 Millionen Euro, teilte CEO Philipp Hahn-Woernle am Donnerstag, 20. November, mit. "Das ist der höchste Umsatz unserer Unternehmensgeschichte", sagte Hahn-Woernle. Und das, obwohl das Jahr 2014 global betrachtet von Krisen wie der Ebola-Epidemie oder dem Ukraine-Konflikt bewegt sei.

Viastore hingegen profitiere von den Investitionen der vergangenen Jahre im internationalen Geschäft - schließlich erwirtschafte der Intralogistiker inzwischen rund 60 Prozent des Umsatzes außerhalb Deutschlands. Laut dem CEO entwickeln sich die Märkte in den USA, Spanien und Frankreich positiv. So werde sich der Auftragseingang der spanischen Landesgesellschaft verdreifachen, der der Franzosen vervierfachen.

Das russische Embargo hätte sich hingegen nicht auf die Viastore-Geschäfte ausgewirkt. Man stehe sogar derzeit kurz vor Vertragsabschluss für ein Automatisierungsprojekt eines internationalen Pharmaunternehmens, das in Russland investieren möchte. In diesem Zusammenhang plädierte Hahn-Woernle auch für das Freihandelsabkommen zwischen der EU und den USA. Einheitliche Normen und weniger Bürokratie sichern auch Arbeitsplätze in Deutschland, meinte der CEO.

Für das Jahr 2015 rechnet der Viastore-Chef mit einem gleichbleibenden Umsatz: "Nach einem Sprung von über 50 Prozent brauchen wir auch eine Konsolidierungsphase, um zum nächsten Sprung anzusetzen." Außerdem müsse das Unternehmen langfristig wachsen. Um darauf vorbereitet zu sein, werde gerade in ein neues Gebäude am Standort Stuttgart investiert.

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