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Intralogistik: Viastore blickt optimistisch in die Zukunft

Stuttgarter möchten 2017 weiter zulegen./ Mit Video
Viastore-CEO Philipp Hahn-Woernle zeigte sich auf der Presseveranstaltung in Stuttgart mit der Unternehmensentwicklung zufrieden. (Foto: Matthias Pieringer)
Viastore-CEO Philipp Hahn-Woernle zeigte sich auf der Presseveranstaltung in Stuttgart mit der Unternehmensentwicklung zufrieden. (Foto: Matthias Pieringer)
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Matthias Pieringer

Viastore, Anbieter von Intralogistiksystemen, befindet sich weiter auf Wachstumskurs. Die internationale Unternehmensgruppe steigert 2016 ihre Leistung gegenüber dem Vorjahr von 120 auf 125 Millionen Euro. Das gab der CEO Philipp Hahn-Woernle am 24. November am Unternehmenssitz in Stuttgart gegenüber Journalisten bekannt.

Intralogistik ist weiterhin Wachstumsmarkt

Im Auftragseingang etabliert sich Viastore den Angaben zufolge auf einem sehr hohen Niveau. 2017 möchte das Unternehmen bei Gesamtleistung und Auftragseingang um jeweils zehn Prozent gegenüber 2016 weiter zulegen. „In einer wechselhaften wirtschaftlichen Lage ist die Intralogistik nach wie vor ein Wachstumsmarkt“, fasste Hahn-Woernle die wirtschaftliche Situation der Branche zusammen.

Wachsende Zahl anSAP-EWM-Projekten

Die 2015 neu gegründete Viastore Software GmbH hat in diesem Jahr ihr Geschäft verdoppelt. Grund dafür sind laut Viastore zum einen die wachsende Zahl an SAP-EWM-Projekten: Bei diesen sei vor allem die Automatisierungskompetenz der SAP-Experten von Viastore Software gefragt. Zum anderen sei die Nachfrage nach der Warehouse Management Software „viadat“ ausschlaggebend. „Bei manuell betriebenen Lagern ist viadat immer häufiger im Einsatz, hier hat die Zahl der Aufträge auch international erfreulich zugelegt“, sagte Hahn-Woernle. Bei automatischen Logistikzentren habe man die Position der „Viadat Warehouse Execution Software unterstrichen und internationale Großprojekte gewonnen, bei denen wir für unsere Kunden mehrere Logistikzentren auf viadat umstellen dürfen“.

Industrie-4.0-Lösungen imFokus

Viastore hat sich 2016 insbesondere auch mit Industrie-4.0-Lösungen auseinandergesetzt. „Vernetzung, Automatisierung und Prozesseffizienz bis zur Losgröße 1 waren schon immer Aufgabe der Intralogistik“, sagte Viastore-COO Detlef Ganz. „Jetzt haben wir dieses Thema nochmals intensiviert, um weitere innovative Lösungen für unsere Industriekunden zu entwickeln, bei denen zum Beispiel Logistik und Fertigung immer mehr integriert sind.“ Unter anderem plant Viastore die Kundenanlagen mit VR (Virtual Reality)-Tools, damit die Systeme so realitätsnah wie möglich sind und Kundenanforderungen sofort einfließen können. Zum anderen nehmen die Viastore-Experten die komplexen automatisierten Logistikzentren virtuell in Betrieb, um die Sicherheit zu erhöhen, Risiken und Inbetriebnahmezeiten zu verringern. Zudem hat Viastore Tools entwickelt, die Logistikanlagen intensiv überwachen, um Störungen zu beheben, bevor diese entstehen.

Ein Video-Interview, das Matthias Pieringer, stellv. Chefredakteur vonLOGISTIKHEUTE, mit Viastore-CEOPhilipp Hahn-Woernle zur Geschäftsentwicklung 2016 und zumAusblick auf 2017 führte, findenSie unter dem unten stehenden Link.

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