Intralogistik: TGW präsentiert neue Stingray-Shuttle-Generation

Die neueste Generation des Stingray-Shuttles kann sowohl Behälter und Kartons als auch Tablare mit einem Gewicht von bis zu 50 Kilogramm transportieren.

Die neue Stingray-Generation schafft laut Hersteller einen Durchsatz von mehr als 1.500 Ladungsträgern pro Stunde. (Bild: TGW)
Die neue Stingray-Generation schafft laut Hersteller einen Durchsatz von mehr als 1.500 Ladungsträgern pro Stunde. (Bild: TGW)
Therese Meitinger
(erschienen bei LOGISTRA von Tobias Schweikl)

TGW, ein Lösungsanbieter in der Intralogistik, hat eine neue Generation seines „Stingray“-Shuttles vorgestellt. Mit Firmenangaben zufolge zehn Prozent höherer Leistung im Gesamtsystem ist die neueste Ausführung des Allrounders in der Lage, eine Vielzahl von Waren, einschließlich Behältern, Kartons, Tablaren und Hängeware, zu transportieren.

Die neue Generation der Shuttles zeige ein verbessertes Zusammenspiel von Performance, Zuverlässigkeit, Robustheit und Energieeffizienz. Dank innovativer Technologien lasse sich die Verfügbarkeit durch eine Reduzierung manueller Eingriffe deutlich steigern, so der Hersteller.

Mehr Nachhaltigkeit durch Holz

TGW setzt mit dem neuen Stingray-Shuttle verstärkt auf Nachhaltigkeit. Durch den Einsatz von Holzabdeckungen, die aus nachwachsenden Rohstoffen aus lokaler Produktion stammen, kann das Unternehmen Eigenangaben zufolge pro Jahr 25 Tonnen Kunststoff einsparen.

Die Shuttles spielen Herstellerangaben zufolge eine zentrale Rolle im Goods-to-Person-System „FlashPick“ von TGW und sind auch in vielen weiteren Lösungen des Unternehmens integriert. Die neueste Generation des Stingray-Shuttles kann sowohl Behälter und Kartons als auch Tablare mit einem Gewicht von bis zu 50 Kilogramm transportieren. Darüber hinaus gibt es eine spezielle Variante des Stingray, das „Stingray HG“, das speziell für den Transport von Hängeware wie Kleidung auf Bügeln ausgelegt ist.

Besonders Hochleistungsbereichen, einschließlich Kommissionierung und Auftragskonsolidierung, sowie  verschiedene Umgebungsbedingungen, wie Normal-, Kühl- oder Tiefkühlbereichen, werden durch das Stingray adressiert. Dabei könne das Shuttle bei Anwendungen mit geringeren Performance-Anforderungen durch eine Teilbestückung effizient betrieben werden, heißt es von Anbieterseite.

Die neue Stingray-Generation schafft laut Hersteller einen Durchsatz von mehr als 1.500 Ladungsträgern pro Stunde. Die Performance liege um zehn Prozent über der des Vorgängermodells. Dabei erreichen die einzelnen Stingray-Fahrzeuge TGW zufolge eine Höchstgeschwindigkeit von 5 m/s.

Die verbesserte Inbetriebnahmezeit und die Ermöglichung von Condition Monitoring und vorausschauender Wartung durch das Plug&Play-Konzept und die Full Data Transparency sind weitere Highlights der neuesten Stingray-Generation. Durch automatische "Health Checks" und die eigenständige Erkennung und Lösung von Problemen konnte TGW den Wartungsaufwand laut eigener Angabe um 75 Prozent reduzieren.

Zusätzlich bietet das Stingray-Shuttle TGW zufolge eine Energiesparfunktion als Standard-Feature. Die Fahrzeuge speichern Bremsenergie in Superkondensatoren und stellen diese Energie allen Fahrzeugen auf einer Ebene zur Verfügung. Shuttle- und Behälterheber sind standardmäßig mit einer Rekuperationsfunktion ausgestattet, die nicht sofort genutzte Energie ins Stromnetz zurückführt. Die Dynamikparameter lassen sich flexibel an die Auftragslage anpassen, was nach Herstellerangaben den Energieverbrauch weiter optimiert.