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Intralogistik: Produktionsvolumen 2018 wieder auf Vorkrisenniveau

VDMA-Fachverband Fördertechnik und Intralogistik rechnet für 2019 mit weiterem Wachstum.

Das Produktionsvolumen der deutschen Intralogistikanbieter hat 2018 gemäß einer aktuellen Schätzung um fünf Prozent auf 22,1 Milliarden Euro zugelegt.(Symbolbild; Foto: petinovs/Fotolia)
Das Produktionsvolumen der deutschen Intralogistikanbieter hat 2018 gemäß einer aktuellen Schätzung um fünf Prozent auf 22,1 Milliarden Euro zugelegt.(Symbolbild; Foto: petinovs/Fotolia)
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Matthias Pieringer

2018 hat sich als Top-Jahr für die deutsche Intralogistikbranche gezeigt. Nach zwei Jahren mit geringem Wachstum kletterte das Produktionsvolumen 2018 laut einer aktuellen Schätzung um fünf Prozent auf 22,1 Milliarden Euro. Damit erreichte es wieder das Vorkrisenniveau des Jahres 2008 (22,1 Milliarden Euro Produktionsvolumen). Diese Zahlen nannte Sascha Schmel, Geschäftsführer des VDMA-Fachverbands Fördertechnik und Intralogistik, am 7. März in Hannover vor Journalisten.

Hintergrund: Im Zuge der Wirtschaftskrise war das Produktionsvolumen der deutschen Intralogistikbranche 2009 im Vergleich zum Vorjahr abgestürzt auf 14,2 Milliarden Euro (ein Minus von 36 Prozent). Erst 2018 schaffte die Branche aufs Jahr gerechnet wieder das Produktionsvolumenniveau von 2008.

Für das laufende Jahr 2019 prognostiziert der VDMA-Fachverband Fördertechnik und Intralogistik einen weiteren Anstieg des Produktionsvolumens um drei Prozent auf 22,7 Milliarden Euro.

Deutschlands wichtigstes Kundenland für Intralogistiklösungen waren 2018 die Vereinigten Staaten von Amerika, die Waren im Wert von fast 1,5 Milliarden Euro abnahmen – ein Plus von 14 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Allein die EU 28-Länder bezogen 2018, so der VDMA-Fachverband Fördertechnik und Intralogistik im VDMA, Intralogistiklösungen im Wert von 8,5 Milliarden Euro aus der Bundesrepublik – bei einem Gesamtexportwert von 15,7 Milliarden Euro weltweit. Als Top-Abnehmerländer nach den USA folgen 2018 Frankreich (Rang 2; rund 1,1 Milliarden Euro), die Niederlande (Rang 3; rund 750 Millionen Euro) sowie das Vereinigte Königreich (Rang 4; rund 744 Millionen Euro).

Die positive wirtschaftliche Entwicklung zeigt sich den Angaben zufolge auch in den Beschäftigtenzahlen: Geschätzte 128.000 Mitarbeiter waren 2018 in den deutschen Intralogistikunternehmen tätig – ein Plus von vier Prozent gegenüber dem Vorjahr.

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