Intralogistik: Neue Projekte für Viastore

Stuttgarter rechnen 2014 mit Umsatzplus von 50 Prozent.
Thilo Jörgl

Der Stuttgarter Intralogistikspezialist Viastore Systems GmbH rechnet im kommenden Jahr mit einem Umsatzplus von 50 Prozent, falls sich nicht Projekte verschieben. Das sagte Geschäftsführer Philipp Hahn-Woernle bei einer Presseveranstaltung in der Schwabenmetropole gegenüber Fachjournalisten. Für das laufende Jahr erwartet die Gruppe einen konsolidierten Jahresumsatz von etwa 83,3 Mio. Euro. Dieser fällt laut Hahn-Woernle aber etwas geringer als im Vorjahr aus. Für den Firmenlenker ist das aber kein Beinbruch: 2013 sei es bei ungewöhnlich vielen Projekten zu Verschiebungen von Seiten der Kunden gekommen, betonte er. 2013 stockte das Unternehmen die Zahl der Mitarbeiter in Deutschland von 283 auf 300 auf. Für kommendes Jahr sind weitere Neueinstellungen geplant. Derzeit beschäftigt die Firma weltweit rund 420 Männer und Frauen. Große Hoffnungen setzt das Unternehmen auf die Auslandsgesellschaften. Die US-Landesgesellschaft trägt 2013 schon rund 20 Prozent zum Auftragseingang bei, rechnete Hahn-Woernle vor.

Große Hoffnungen setzen er und Geschäftsführer Frank Apel auch auf die neu gegründeten Gesellschaften in China und Brasilien. Aus dem Reich der Mitte erhoffen sich die Schwaben auch Aufträge durch die Partnerschaft mit dem Lifte-Spezialisten Hänel aus Bad Friedrichshall. Mit dem Unternehmen ist Viastore eine Partnerschaft eingegangen. Man profitiere davon, dass Hänel eine große Vertriebsmannschaft im Ausland habe, so Hahn-Woernle. Und der Partner könne im Gegenzug bei Viastore-Großprojekten mit seinen Produkten berücksichtigt werden.

Künftig will Viastore noch mehr als Unternehmen mit Beratungskompetenz und als Softwareanbieter bekannt werden. Die Stuttgarter haben beispielsweise erstmals auf der Fachmesse LogiMAT 2014 neben dem bisherigen Stand einen Zusatz-Stand in der Software-Halle gebucht.

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