Intralogistik: Ladegeräte für die intelligente Vernetzung

Die neue Produktfamilie „Selectiva 4.0“ soll Kundenanforderungen wie Kostenoptimierung und alternative Antriebe aufgreifen.

Dank neuer Schnittstellen sind die Ladegeräte nach Herstellerangaben für den Einsatz in einer digital vernetzten Produktions- und Logistikumgebung bereit. (Foto: Fronius)
Dank neuer Schnittstellen sind die Ladegeräte nach Herstellerangaben für den Einsatz in einer digital vernetzten Produktions- und Logistikumgebung bereit. (Foto: Fronius)
Therese Meitinger

Mit der „Selectiva 4.0“-Produktfamilie bringt der österreichische Anbieter Fronius eine neue Generation seiner Ladegeräte für Antriebsbatterien in der Intralogistik auf den Markt. Diese zeichnen sich nach Unternehmensangaben durch intelligente Funktionen sowie ein schonendes und energieeffizientes Verfahren zum Laden von Blei-Säure-Batterien aus. Außerdem sind sie Fronius zufolge für die intelligente Vernetzung geeignet.

Die Selectiva-Produktfamilie umfasst laut Hersteller mehrere Modelle in den Leistungsklassen 2, 3, 8, 16, 18 und 30 Kilowatt. Demnach können Anwender damit Traktionsbatterien mit Ausgangsspannungen von zwölf bis 80 Volt laden. Außerdem wiesen die Ladegeräte eine hohe Flexibilität auf, so Fronius: Die Geräte verfügten nicht nur über Kennlinien für alle gängigen Blei-Säure-, Lead-Crystal-, CSM- und Gel-Batterien, sondern luden auch Batterietypen mit unterschiedlichen Spannungen. Dies vereinfacht dem Unternehmen zufolge die Ladeprozesse.

„Mit der neuen Gerätegeneration gehen wir noch besser auf die Bedürfnisse unserer Kunden ein – auch indem wir wichtige Trends wie Vernetzung, Kostenoptimierung oder alternative Antriebe aufgreifen“, betont Patrick Gojer, Global Director von Fronius Perfect Charging.

Dazu gehörten unter anderem neue Produktfunktionen wie die Power Charging“-Option, die das Schnell- und Zwischenladen von Bleibatterien deutlich verbessere. Die Cold Logistics“-Option steigert nach Aussage von Fronius die Leistungsfähigkeit von Batterien bei kalten Temperaturen, indem sie diese mit einer erhöhten Energiemenge zu Beginn des Ladevorgangs aufwärmt.

Das Selectiva 4.0 ist laut Anbieter mit einer Schnittstelle für die Fronius-Vernetzungslösung Charge & Connect ausgestattet. Diese ermögliche unter anderem, Ladevorgänge transparent darzustellen und vergleichbar zu machen, so der Hersteller. Anwender könnten unkompliziert erkennen, an welcher Stelle sich Prozesse verbessern lassen und ob Batterien, Ladegeräte und Ladeplätze optimal gewählt sind. Probleme und Anwendungsfehler lassen sich dem Unternehmen zufolge so frühzeitig beheben, bevor sie teure Folgekosten nach sich ziehen. Nutzer haben demnach mit Charge & Connect die Möglichkeit, die Ladung der verschiedenen Antriebsbatterien aufeinander abzustimmen – zum Beispiel, um Stromspitzen zu vermeiden oder die Verfügbarkeit der Flotte zu erhöhen.

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