Intralogistik: Knapp AG ist weiter auf Wachstumskurs

Österreicher geben Bilanzergebnis für Geschäftsjahr 2018/2019 bekannt.

Das Knapp-Vorstandsteam mit (v.l.) Franz Mathi, Gerald Hofer und Christian Grabner erläuterte die Geschäftsentwicklung und griff Potenziale auf.(Foto: Knapp/Kanizaj)
Das Knapp-Vorstandsteam mit (v.l.) Franz Mathi, Gerald Hofer und Christian Grabner erläuterte die Geschäftsentwicklung und griff Potenziale auf.(Foto: Knapp/Kanizaj)
Matthias Pieringer

Die Knapp AG hat im abgelaufenen Geschäftsjahr 2018/2019 (1. April bis 31. März) einen Anstieg des Nettoumsatzes um 34,5 Prozent auf 954 Millionen Euro verbucht und einen Gewinnzuwachs von 44,2 Prozent erreicht – mit einem EBIT von 65,2 Millionen Euro. Erstmals in der Unternehmensgeschichte habe das Auftragsvolumen die Milliardengrenze überschritten, teilte Knapp Ende Juni in Hart bei Graz gegenüber der Presse mit.

Innovation und Entwicklung im Fokus

Im letzten Jahr investierte das Unternehmen mehr als 43 Millionen Euro in Gebäude und Infrastruktur und weitere 48 Millionen Euro in Forschung und Entwicklung – eine Steigerung um 25 Prozent. „Innovation und Entwicklung ist für die Knapp AG nach wie vor ein starker Schwerpunkt“, sagte Franz Mathi, Knapp-COO. “Im letzten Jahr haben wir unsere Standorte in Leoben und Dobl ausgebaut und unsere Kapazitäten unter anderem in Polen, Slowenien und Kroatien erweitert. Künftige Investitionen gehen in den Ausbau unserer Niederlassungen sowohl in Österreich als auch weltweit.“

„Wir sind stolz auf unseren Erfolg als Konzern. Unser Headquarter ist in der Steiermark, wir zahlen hier Steuern und leisten somit gemeinsam mit unseren Mitarbeitern einen beachtlichen Beitrag für die Allgemeinheit“, so Gerald Hofer, CEO der Knapp AG. Rund 136 Millionen Euro an Lohnsteuer, Sozialabgaben und Ertragssteuern werden nach Unternehmensangaben jährlich in Österreich bezahlt.

Employer Branding eingesetzt, mehr als 4.500 Mitarbeiter

Weltweit liegt die Mitarbeiterzahl laut Knapp bei über 4.500, davon sind mehr als 2.100 am Headquarter in Hart bei Graz tätig. Insgesamt konnte die Zahl der Mitarbeiter um mehr als 700 gesteigert werden. „Eine wesentliche Herausforderung ist es, die richtigen Mitarbeiter zu finden und ins Unternehmen zu integrieren“, sagte Knapp-CFO Christian Grabner. Um das zu schaffen, haben wir in den letzten Jahren speziell in Aktivitäten zum Employer Branding investiert.“

Bedingt durch die hervorragende Konjunktur waren die letzten beiden Jahre hinsichtlich Wachstum eine Ausnahme, so Knapp-CFO Christian Grabner. „Wir streben für die unmittelbare Zukunft ein weiteres nachhaltiges Wachstum an und haben dafür zukunftsweisende Investitionen wie unter anderem den Bau des neuen Innovationszentrums und der neuen Hallenflächen in Hart sowie weitere Ausbauschritte in Leoben und Dobl getätigt. Dazu kommt der internationale Aufbau unter anderem mit einem neuen Headquarter in den USA.“

Netzwerke von der Produktion bis zum Endkunden

„Die Wertschöpfungsketten für Produkte und Dienstleistungen unterliegen einem ständigen Wandel. Wir müssen uns mitverändern und Trends erkennen“, so Knapp-CEO Gerald Hofer weiter. „In Zukunft müssen wir uns mit hochintegrierten Netzwerken von der Produktion bis zum Endkunden beschäftigen. Eben dazu gibt es neue technologische Ansätze, die wir als Basis für unsere Lösungen verwenden“, erklärte Knapp-COO Franz Mathi zukünftige Entwicklungschancen und -potentiale.

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