Intralogistik: Kardex Mlog weitet Fernwartungs-Service aus

In über 96 Prozent der Fälle führe die Fernwartung mit dem eingesetzten Konzept zum Erfolg, so Kardex Mlog.

Mithilfe von Fernwartung lassen sich in Zeiten von Corona Kontakte reduzieren. (Bild: Kardex Mlog)
Mithilfe von Fernwartung lassen sich in Zeiten von Corona Kontakte reduzieren. (Bild: Kardex Mlog)
Therese Meitinger
(erschienen bei LOGISTRA von Tobias Schweikl)

Kardex Mlog, ein Anbieter integrierter Materialflusssysteme und Hochregallager und Teil der Kardex-Gruppe, hat laut einer Pressemitteilung die Wartung und Reparatur für automatisierte Lager optimiert. Das Unternehmen mit seinen drei Geschäftsbereiche Neuanlagen, Modernisierung und Customer Service will im Bereich Wartung & Service künftig verstärkt auf das Remote-Verfahren setzen. Vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie könnten dadurch viele persönliche Kontakte vermieden werden, während die Anlagenverfügbarkeit steige.

Mit dem Konzept konnte der Geschäftsbereich Life Cycle Service im vergangenen Jahr seinen Umsatz und die Kundenzufriedenheit nach eigenen Angaben ausbauen. Das aus sechs Servicemodulen bestehende Life-Cycle-Service-Konzept bietet das in Neuenstadt beheimatete Unternehmen auch für die Anlagen fremder Anbieter.

„Wir bieten unseren Kunden einen Rundum-Service mit nur einem zentralen Ansprechpartner für die gesamte Anlage“, betont Rainer Busch, Leiter des Bereichs Life Cycle Service und Mitglied der Geschäftsleitung von Kardex Mlog. Vor diesem Hintergrund und wegen des positiven Feedbacks der Kunden übernehme sein Team auch den technischen Service von Anlagen, die nicht von Kardex Mlog errichtet wurden.

Der Life Cycle Service begleitet Logistikanlagen nach Unternehmensangaben während ihrer gesamten Lebensdauer, soll Ausfallsicherheit gewährleisten und die Technik auf dem neuesten Stand halten. Aus sechs Servicemodulen können sich Kunden demnach ein passgenaues Wartungskonzept konfigurieren. Im Modul Support Services bietet Kardex Mlog nach Eigenangaben Reparaturen vor Ort oder per Ferndiagnose, unterstützt durch Augmented Reality. Eine Rufbereitschaft sowie eine 24/7 Hotline komplettieren das Angebot.

Weitere Servicemodule konzentrieren sich auf die Bereiche Ersatzteile, Schulung und Beratung, vorausschauende Wartung, Servicevereinbarungen und Sicherheit. Darin inbegriffen sind nicht nur die UVV-Prüfungen, die DGUV-V3 Prüfung, das Einhalten der Unfallverhütungsvorschriften und Sicherheitsunterweisungen, sondern auch die jährlich vorgeschriebenen Regalprüfungen gemäß EN 15635. Bei der Regalprüfung treten oft Mängel zutage, die sofort nachgebessert werden müssen. Im Schadensfall drohen den Lagerverantwortlichen hohe Bußgelder und strafrechtliche Konsequenzen, wenn durch unzureichend gesicherte Regale Menschen verletzt werden.

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