Intralogistik: Jungheinrich zieht positive Halbjahresbilanz

In den ersten sechs Monaten 2021 vermeldet Jungheinrich einen Auftragszuwachs von 34 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

Das Weltmarktvolumen für Flurförderzeuge sei im ersten Halbjahr 2021 gegenüber dem Vorjahreszeitraum besonders stark gewachsen, gibt Jungheinrich an. (Bild: Jungheinrich)
Das Weltmarktvolumen für Flurförderzeuge sei im ersten Halbjahr 2021 gegenüber dem Vorjahreszeitraum besonders stark gewachsen, gibt Jungheinrich an. (Bild: Jungheinrich)
Therese Meitinger

Die Jungheinrich AG blickt laut einer Pressemitteilung vom 11. August auf ein erfolgreiches erstes Halbjahr 2021 zurück. Der Auftragseingang habe sich aufgrund der sehr guten Marktentwicklung im Vergleich zum Vorjahreszeitraum positiv entwickelt und 2,42 Milliarden Euro erreicht (Vorjahr: 1,81 Milliarden Euro), so der Hamburger Hersteller. Haupttreiber des gestiegenen Umsatzes mit 1,99 Milliarden Euro (Vorjahr: 1,80 Milliarden Euro) war Jungheinrich zufolge das Neugeschäft mit höheren Produktionsvolumina bei Fahrzeugen sowie guten Zuwächsen bei den Automatiksystemen.

Mit einem Ebit von 169 Millionen Euro (Vorjahr: 95 Millionen Euro), einem EBT von 165 Millionen Euro (Vorjahr: 82 Millionen Euro) sowie einem Ergebnis nach Steuern von 121 Millionen Euro (Vorjahr: 60 Millionen Euro) lagen Firmenangaben die Ergebnisgrößen spürbar über dem Vorjahr. Das Nettoguthaben lag demnach zum Berichtsstichtag bei 260 Millionen Euro (Ende 2020: 194 Millionen Euro). Die am 22. April 2021 erhöhte Prognose für das Geschäftsjahr 2021 wird Jungheinrich zufolge bestätigt.

Dr. Lars Brzoska, Vorstandsvorsitzender der Jungheinrich AG:

„Die Coronapandemie managen wir weiterhin erfolgreich. Die Folgen der weltweit angespannten Lage in den globalen Lieferketten auf den Konzern konnten dank unseres effektiven Supply Chain Managements gering gehalten werden. Gleichzeitig setzen wir konsequent unsere Strategie 2025+ um. Auf den weiteren Jahresverlauf blicken wir positiv.“

Das Weltmarktvolumen für Flurförderzeuge sei im ersten Halbjahr 2021 gegenüber dem Vorjahreszeitraum besonders stark gewachsen, da alle Regionen einen sehr deutlichen Nachfrageanstieg hätten verzeichnen können, heißt es in der Mitteilung. In Europa stiegen demnach die Bestellungen im Berichtszeitraum, vorrangig getrieben durch die Nachfrage nach lagertechnischen Geräten, sehr deutlich an.

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