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Intralogistik: Erfolg in BRIC-Staaten

VDMA erwartet Umsatzplus von neun Prozent für 2011.
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Redaktion (allg.)

Im vergangenen Jahr hat die deutsche Intralogistikbranche neun Prozent weniger Umsatz erwirtschaftet als im Vorjahr. Schon 2009 war der Umsatz im Vergleich zum Spitzenjahr 2008 um 24 Prozent eingebrochen. Das teilt das Forum Intralogistik im Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau e.V. (VDMA), Frankfurt/M.,mit. Demnach ist der Rückgang 2010 aber geringer ausgefallen, als noch vor einem Jahr prognostiziert (minus 17 Prozent).

Für das laufende Jahr prognostiziert das VDMA Forum Intralogistik ein Umsatzplus von neun Prozent. „Konkret erwartet die deutsche Intralogistik 2011 einen Branchenumsatz von mehr als 16 Mrd. Euro“, erläutert Forumssprecher Christoph Hahn-Woernle.

Wachstumstreiber war im vergangenen Jahr der Export in die BRIC-Staaten. China wurde zum wichtigsten Abnehmerland für die Intralogistik-Branche. Deutsche Anbieter exportierten im vergangenen Jahr Produkte und Systeme im Wert von 946 Mio. Euro in das Riesenreich. Das sind 43 Prozent mehr als 2009. Damit überholte China die USA (2010: 702 Mio. Euro) und Frankreich (2010: 658 Mio. Euro), die noch 2009 die ersten beiden Plätze belegten.

Mehr als verdoppelt haben sich 2010 die deutschen Intralogistik-Ausfuhren nach Brasilien. Gegenüber dem Vorjahr stiegen sie um 133 Prozent auf 414 Mio. Euro. Exporte deutscher Intralogistik nach Russland legten um 39 Prozent zu, nach Indien um 31 Prozent.

(akw)
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