Intralogistik: Ein Shuttle für alle Kartons

TGW stattet Lager von Würth Elektronik in Waldenburg aus.
Würth setzt in Waldenburg auf ein Shuttlesystem von TGW. (Foto: TGW)
Würth setzt in Waldenburg auf ein Shuttlesystem von TGW. (Foto: TGW)
Sandra Lehmann

Der österreichische Intralogistikanbieter TGW hat für die Würth Elektronik EiSos Gruppe am Standort Waldenburg ein neues Logistikzentrum konzipiert und mit einem automatischen Kleinteilelager (AKL) des Typs „Stingray Shuttle“ sowie einem neuen Pick & Pack-Bereich ausgestattet.

Bis zu 170.000 Stellplätze

Im Shuttle-System, das mit sechs Gassen und 38 Ebenen realisiert wurde, stehen Würth nach Anbieter-Angaben rund 170.000 Stellplätze bei maximaler Belegung mit der kleinsten Kartonkategorie oder etwa 40.000 Stellplätze bei minimaler Belegung mit der größten Kartonkategorie zur Verfügung. Dadurch könnten pro Stunde etwa 300 Ein- und Auslagerungen durchgeführt werden.

Schnelle Abwicklung gefragt

Bei der Neukonzeptionierung seines Logistikbereichs legte der Elektronikhersteller nach eigenen Aussagen besonderen Wert auf eine schnelle Abwicklung seiner Musterlieferungen an Entwickler. Um dieses Segment, das bis zu 50 Prozent des gesamten Kommissionieraufwands ausmacht, effizienter zu gestalten, werden die Produkte im Wareneingang sofort an die Fördertechnik abgegeben. Dort werden sie TGW zufolge mit einem Barcode versehen und automatisch vermessen, um ein optimales Belegungsmuster im Shuttlelager auswählen zu können und so die Lagerkapazität zu maximieren. Anschließend werden die Kartons über ein Hochleistungsverteilerloop auf die Bereiche Kommissionierung, Verpackung und Lager verteilt.

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