Intralogistik: Dahlhausen Medizintechnik setzt auf FTS von Jungheinrich

Hamburger Staplerhersteller hat Palettentransport zwischen Wareneingang und Logistikbereich neu aufgestellt.

Der ERC 213a von Jungheinrich optmiert die Transportwege beim Medizintechnikhersteller Jungheinrich. (Foto: Jungheinrich)
Der ERC 213a von Jungheinrich optmiert die Transportwege beim Medizintechnikhersteller Jungheinrich. (Foto: Jungheinrich)
Sandra Lehmann

Der Medizintechnikhersteller P.J. Dahlhausen & Co. GmbH, Köln, hat seinen Palettentransport am Unternehmensstandort in Halberstadt mit Hilfe des Hamburger Flurförderzeugeherstellers Jungheinrich optimiert. Das teilt der Stapleranbieter in einer Pressemeldung mit. Demnach musste Dahlhausen aufgrund der Expansion des Unternehmens einen neuen, dezentralen Wareneingang für den Standort Halberstadt errichten. Dies habe längere Transportwege zur Folge gehabt.

„Wir waren auf der Suche nach einer Lösung, die prozesssicher und effizient ist und gleichzeitig unsere Mitarbeiter von den langen und monotonen Transporten entlastet. Da lag ein Fahrerloses Transportsystem auf der Hand“, sagt Holger Linke, Geschäftsführer der Dahlhausen Medizintechnik GmbH in Halberstadt.

Installiert hat Jungheinrich vor Ort deshalb zwei fahrerlose Transportsysteme (FTS) vom Typ „ERC 213a“, die mit Automatisierungs- und Navigationskomponenten ausgerüstet wurden. Gelenkt werden die Elektro-Deichselhochhubwagen nach Anbieterangaben von einer Steuerungssoftware. Über Laser und Reflektoren, die entlang der Fahrtstrecke angebracht sind, orientieren sich die ERC 213a im Raum, so Jungheinrich. Sicherheitsscanner kontrollierten das Fahrzeugumfeld zudem durchgehend auf Hindernisse. So sei die Sicherheit in alle Richtungen gewährleistet und auch ein Mischbetrieb mit manuellen Flurförderzeugen und Fußgängern möglich.

Der Einsatz der FTS entlaste die Mitarbeiter von standardisierten Routine-Arbeiten und gebe ihnen die Möglichkeit, sich stattdessen wichtigeren Aufgaben zu widmen. So hilft das Fahrerlose Transportsystem laut Jungheinrich dabei, knappe Ressourcen sinnvoll einzusetzen und Zeit sowie Kosten zu sparen. Durch die Automatisierung würden die Transportabläufe zudem besonders verlässlich und prozesssicher.

Stand-Alone oder Vernetzung

Bei Dahlhausen in Halberstadt operiert die Jungheinrich Automatisierungslösung als Stand-Alone-System. Eine Vernetzung mit der von Dahlhausen verwendeten Lagerverwaltungssoftware sei jedoch jederzeit möglich. Die Ergänzung um weitere Fahrerlose Transportfahrzeuge kann bei späteren Kapazitätserweiterungen problemlos erfolgen, heißt es vonseiten des Anbieters.

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