Intralogistik: Ausgelastet dank automatisiertem Materialfluss

Das Be- und Entladesystem „LaserFLEX“ von Remmert soll helfen, Laserschneidanlagen effizient zu nutzen.

Das Be- und Entladesystem "LaserFLEX". (Foto: Remmert)
Das Be- und Entladesystem "LaserFLEX". (Foto: Remmert)
Therese Meitinger

Den Materialfluss bei Laserschneidanlagen in der metallverarbeitenden Industrie adressiert der Intralogistik-Anbieter Remmert GmbH. Oft seien diese nicht optimal ausgelastet. Seit Jahren setzt das Löhner Unternehmen nach eigenen Angaben individuelle Materialfluss-Lösungen für internationale Kunden um. 

„Unser Ziel ist es, die Bleche ohne Unterbrechung ‚fließen‘ zu lassen – vom Wareneingang über alle Bearbeitungsstationen bis zum Warenausgang“, erklärt Remmert-Vertriebsleiter Baudach. 

Bei der Erarbeitung eines Konzepts für einen effektiven Materialfluss analysieren laut Remmert Spezialisten zunächst die Ausgangslage beim Kunden, also jedes bestehende Layout und die Produktionsanforderungen. Die Lösungen reichen nach Unternehmensangaben vom einfachen Handling bis hin zum vollautomatischen Betrieb.

Lösungen für einen agilen Materialfluss 

Das Kernelement bei Automationskonzepten von Remmert ist demnach das Be- und Entladesystem „LaserFLEX“, das bis zu vier Laserschneidanlagen – auch von unterschiedlichen Herstellern – parallel und vollautomatisch mit Rohmaterial be- und entlädt. Für die Materialbereitstellung brauche der LaserFLEX nur 60 Sekunden je Laserschneidanlage, so das Unternehmen. Der „BASIC Tower Blech“ könne sowohl als Rohteile- als auch als Pufferlager für geschnittene Fertigteile genutzt werden. Dabei greift der LaserFLEX nach Firmenangaben auf die Bleche im BASIC Tower zu und lagert die geschnittenen Teile bei Bedarf wieder ein. Anwender, die die Fertigteile nicht per Hand absortieren möchten, können demnach künftig das Modul „SortFLEX“ nutzen. Die vollautomatische Lösung zur Einzelabsortierung von gelaserten Fertigteilen ist das neue Mitglied der FLEX-Familie von Remmert.

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