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Matthias Pieringer

Die deutschen Intralogistikunternehmen haben 2012 ein Umsatzplus von sieben Prozent gegenüber dem Vorjahr verbucht. Die Hersteller von Lagertechnik, Flurförderzeugen und Co. erwirtschafteten 2012 17,9 Mrd. Euro, 2011 waren es 16,7 Mrd. Euro gewesen. Die gute Entwicklung sei dem Inlandsgeschäft und dem Export gleichermaßen zu verdanken, gab das Forum Intralogistik am 12. März in Frankfurt am Main bekannt. Trotz Finanz- und Währungskrise in Europa, allgemeiner Unsicherheit und vielerlei Pessimismus sei 2012 für die Intralogistikbranche erneut ein gutes Jahr gewesen, ließ Christoph Hahn-Woernle, Sprecher des Forums Intralogistik im VDMA (Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau) und Geschäftsführender Gesellschafter der Viastore Systems GmbH, per Pressemitteilung verlauten.

Größtes Abnehmerland von Intralogistikprodukten aus Deutschland waren 2012 die USA. Die Exporte ins Land der unbegrenzten Möglichkeiten zogen um 38 Prozent auf 986 Mio. Euro an. Auf dem zweiten Platz folgte Frankreich mit 818 Mio. Euro (plus 14 Prozent). Die deutschen Exporte nach China nahmen 2012 jedoch um 22 Prozent ab, sodass das Reich der Mitte mit einem Wert von 791 Mio.Euro vom ersten auf den dritten Rang der Abnehmernationen zurückfiel.

In der Aufschlüsselung nach Regionen gingen die meisten deutschen Intralogistikprodukte wie zuletzt in die Europäische Union (2012: 4,35 Mrd. Euro Umsatz, plus elf Prozent) sowie in die anderen europäischen Staaten (2012: 1,55 Mrd. Euro Umsatz, plus 13 Prozent).

2012 waren 110.700 Menschen in der deutschen Intralogistik beschäftigt. Das sind etwa drei Prozent mehr als im Vorjahr. Für das laufende Jahr 2013 rechnet das Forum Intralogistik mit einem Umsatzwachstum von drei Prozent.

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