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Interview: „Wir haben gelernt, wie man ein digitales Projekt aufbaut“

Wie Schaeffler mit „iTrack“ seine Seefracht im Blick behält.

Benedikt Birner, Director Regional Transportation & Network Design Greater China bei Schaeffler sprach mit LOGISTIK HEUTE über sein Digitalprojekt iTrack. (Foto: Sandra Lehmann)
Benedikt Birner, Director Regional Transportation & Network Design Greater China bei Schaeffler sprach mit LOGISTIK HEUTE über sein Digitalprojekt iTrack. (Foto: Sandra Lehmann)
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Sandra Lehmann

Der Automobilzulieferer Schaeffler mit Sitz in Herzogenaurach hat mit dem Digitalprojekt „iTrack“ eine Nachverfolgungslösung für Seefrachtcontainer entwickelt, mit der es nach Unternehmensangaben möglich ist, über eine mobile Applikation oder ein Dashboard auf dem PC Schiffsladungen im Vor- und Nachlauf aufzufinden oder herauszufinden, wie viele Container noch im Starthafen liegen. Mit der Lösung stand der Konzern auch im Finale des Supply Chain Management Awards 2018 – eine Chance, die sich Schaeffler fast hätte entgehen lassen, wie Benedikt Birner, Director Regional Transportation & Network Design Greater China, im Interview mit LOGISTIK HEUTE erklärt.

„Wir haben von unserer Digitalabteilung in Herzogenaurach erfahren, dass es diesen Award gibt und waren sofort interessiert. Allerdings waren wir uns nicht ganz sicher, ob wir uns mit unserer Lösung sofort bewerben sollten oder abwarten und mehr Ergebnisse sammeln. Die Reputation, die der Preis in Deutschland hat und die Gewinnerlösungen der vergangenen Jahre gaben letztlich den Ausschlag, es trotzdem zu versuchen.“

Wie Birner im Gespräch berichtet, ist die Grundidee zu iTrack aus dem Schaeffler-Projekt „iChain“, einem Vorläufer der aktuellen digitalen Supply-Chain-Strategie des Unternehmens, entstanden.

„Damals ging es darum, Daten von einer operativen Ebene auf ein analytisches Level zu heben. „Mit iTrack haben wir uns einen bestimmten Punkt in der Supply Chain – in diesem Fall den Schiffsweg von Europa nach China – herausgegriffen, um dort Informationen abzuschöpfen. Damit konnten wir das komplexe Gebilde einer Lieferkette auf etwas Simpleres herunterbrechen und ein Pilotprojekt starten“, erklärt Birner.

Ziel soll es dem Lieferkettenexperten zufolge sein, nach dem Muster der Lösung Anwendungen zu entwickeln, mit denen das Unternehmen die gesamte Supply Chain abdecken kann.

„Schaffen möchten wir das, indem wir vom Anfang bis zum Ende einer Lieferkette Messpunkte etablieren, deren Daten wir mit der aktuellen Durchführung vergleichen können“, sagt Birner.

Welche Weiterentwicklungen des Tools bereits in die Tat umgesetzt wurden und mit welchen Herausforderungen Birner und sein Team innerhalb des Projektes zu kämpfen hatten, lesen Sie im vollständigen Interview, das am 15. März 2019 in Ausgabe 3/2019 von LOGISTIK HEUTE erschienen ist.

Fragen der Globalisierung

Nur etwa 20 Prozent der globalen Wirtschaftsleistung werden exportiert. Circa sieben Prozent der weltweiten Telefonate sind internationale Gespräche. Und drei Prozent der Menschen auf dem Globus leben in einem anderen Land als ihrem Geburtsland.

Diese Zahlen zur Globalisierung stammen aus dem DHL Global Connectedness Index 2018. DHL hat in der Studie den Stand der Globalisierung analysieren lassen. Eine der Kernaussagen lautet, dass der internationale Austausch 2017 einen neuen Höchststand erreicht hat.

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