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Interview: „Retouren gehören bei uns dazu“

Michael Anspach von Outfittery spricht im Interview mit LOGISTIK HEUTE über Rücksendungen, neue Geschäftsmodelle und das Spezielle an Männermode.

Michael Anspach, COO des Personal-Shopping-Anbieters Outfittery, spricht im Interview mit LOGISTIK HEUTE über gelungene Retourenabwicklung, neue Geschäftsmodelle und Männermode. (Foto: Outfittery)
Michael Anspach, COO des Personal-Shopping-Anbieters Outfittery, spricht im Interview mit LOGISTIK HEUTE über gelungene Retourenabwicklung, neue Geschäftsmodelle und Männermode. (Foto: Outfittery)
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Sandra Lehmann

Rücksendungen müssen für Fashionhändler nicht zwingend nur Kostentreiber sein. Davon ist Michael Anspach, Chief Operating Officer des Personal-Shopping-Anbieters Outfittery, überzeugt. Der Händler versendet Boxen mit kompletten Herrenoutfits auf der Basis persönlicher Vorlieben und der Expertise von professionellen Stylisten:

„Wir sehen Retouren zum Beispiel nicht nur negativ. Es ist einfach Teil unseres Geschäftsmodells, dass der Käufer nicht jeden Artikel aus der Box behält. Allerdings können wir aus diesem Verhalten wieder neue Informationen generieren, die für die Kundenbindung essenziell sein können. So hat der Stylist etwa die Möglichkeit, zurückgeschickte Kleidungsstücke noch mal in einer anderen Variante anzubieten beziehungsweise aus seiner Auswahl zu streichen“, so Anspach im Gespräch mit LOGISTIK HEUTE.

Um noch mehr Erkenntnis aus dem Rücksendungsprozess zu gewinnen, plant das Unternehmen mit Sitz in Berlin seine Retourenabwicklung noch zu erweitern:

„Ein wesentlicher Punkt, der für uns aktuell Relevanz hat, ist, den Retourenvorgang zeitlich früher darzustellen. Das betrifft sowohl die Abwicklung der physischen Ware als auch die Darstellung in unserem System“, erklärt Anspach.

Teilen Kunden Outfittery im Vorfeld mit, welche Teile sie zurücksenden werden, könnte beispielsweise der zu erwartende Aufwand für die Retourenabwicklung besser geplant werden. Welche Weiterentwicklungen Outfittery bereits in die Tat umgesetzt hat, mit welchen Mitteln der Händler seine Logistikprozesse steuert und warum Männer in Sachen Mode anders sind als Frauen, lesen Sie im kompletten Interview mit Michael Anspach. Das vollständige Gespräch ist in Ausgabe 4/2019 von LOGISTIK HEUTE am 17. April 2019 erschienen.

Logistik ist unser Anliegen

„Galten die zurückliegenden Jahre in erster Linie der technischen Entwicklung, der Verbesserung der Produktion und dem Absatz, so werden die vor uns liegenden Jahre der Logistik gehören.“ Mit diesen Worten begann Dieter Pfaff im Jahr 1979 das Editorial der allerersten LOGISTIK HEUTE-Ausgabe. Ob sich der damalige Chefredakteur wohl hätte träumen lassen, wie recht er damit behalten sollte?

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