Interview: Digitaler Pioniergeist im Fokus

Ralf Bühler von Conrad Electronic spricht im Interview mit LOGISTIK HEUTE über den B2B-Marketplace des Unternehmens.

Ralf Bühler sprach mit LOGISTIK HEUTE über die E-Commerce-Aktivitäten von Conrad Electronic. (Foto: Conrad Electronic)
Ralf Bühler sprach mit LOGISTIK HEUTE über die E-Commerce-Aktivitäten von Conrad Electronic. (Foto: Conrad Electronic)
Sandra Lehmann

Vom Bauteil über Messtechnik bis zum schlichten Kabel – die Sourcing Platform des Elektronikanbieters Conrad Electronic bietet sechs Millionen Artikel für B2B-Kunden aus dem technischen Bereich. Mit inzwischen 300 Partnern und 2,3 Millionen Kunden hat sich der Marktplatz rasch entwickelt. Dabei war der Aufbau der Plattform kein Schnellschuss, wie Ralf Bühler, CEO von Conrad Electronic, im Interview mit LOGISTIK HEUTE erläutert.

„Die Entscheidung, uns als Beschaffungsplattform für die Deckung des kompletten technischen Betriebsbedarfs zu positionieren, kam nicht von heute auf morgen. Vielmehr ist die Conrad Sourcing Platform in ihrer heutigen Form das konsequente Ergebnis unserer Fokussierung aufs B2B-Geschäft und der damit einhergehenden umfassenden Digitalisierung unseres Geschäftsmodells“, so Bühler gegenüber LOGISTIK HEUTE.

Dabei spiele digitaler Pioniergeist eine tragende Rolle, wie Bühler betont.

„Intern gibt es bei uns den geflügelten Begriff des 98 Jahre alten Start-ups. Mut zur Veränderung sehen wir also als Teil unserer DNA. Als erstes Automatisierungsprojekt im Bereich Versandhandel wurde bei Conrad bereits 1976 eine EDV eingeführt und löste die mechanische Adressverwaltung ab. 1997 haben wir den ersten Shop online gestellt. Kurz darauf haben wir angefangen uns verstärkt auf das Firmenkundengeschäft zu konzentrieren“, erläutert der Conrad-Chef.

Mit welchen Maßnahmen Conrad Electronic seinen B2B-Marktplatz derzeit ausbaut, welche Zukunft das Filialgeschäft hat und wie das Unternehmen seine Logistik an die Innovationen anpasst, lesen Sie im kompletten Interview in Ausgabe 5/2021 von LOGISTIK HEUTE, die am 19. Mai erschienen ist.

Feuer löschen allein reicht nicht

Die Coronapandemie, der Brexit, Halbleiterengpässe oder die Blockade im Suezkanal – die Liste der Ereignisse, die zuletzt Druck auf die Lieferketten ausgeübt haben, ist lang. Die jüngste Logistikstudie des Bundesverbands Materialwirtschaft, Einkauf und Logistik (BME) mit der Hochschule Fulda zeigt bei deutschen Firmen ein gemischtes Bild in Sachen Supply Chain Risk Management.

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