Interview: „In den letzten fünf Jahren hat ein Umdenken eingesetzt“

Arasch Jalali, Gründer der B2B-Plattform PROFISHOP, spricht im Interview mit LOGISTIK HEUTE über die künftige Bedeutung von „Made in Germany“ und erklärt seine Vision eines vereinfachten Beschaffungsprozesses.

Arasch Jalali, Gründer der B2B-Plattform PROFISHOP, erläutert im Gespräch mit LOGISTIK HEUTE, warum kurze Lieferwege in Europa die Zukunft sind. (Foto: Profishop)
Arasch Jalali, Gründer der B2B-Plattform PROFISHOP, erläutert im Gespräch mit LOGISTIK HEUTE, warum kurze Lieferwege in Europa die Zukunft sind. (Foto: Profishop)
Melanie Endres

„Made in Germany“ wird in Zukunft wieder an Bedeutung gewinnen, so der Ansatz von Arasch Jalali, dem Gründer der B2B-Plattform PROFISHOP. Für ihn ist das A und O eine stabile Geschäftsbeziehung mit einem verlässlichen Partner.

„Dazu gehört auch ein Treffen von Angesicht zu Angesicht und dass man bei Problemen schnell gemeinsame Lösungen finden kann. Daher sitzen auch 98 Prozent unserer Partner in Deutschland, der Rest ist im europäischen Ausland ansässig“, so Jalali im Interview mit LOGISTIK HEUTE.

Günstige Produktion

Jalali zufolge wurden von 2000 bis 2015 viele Produktionen ausgelagert, da die Bedingungen beispielsweise in Asien günstiger waren. In den letzten fünf Jahren hätte aber ein Umdenken bei den Herstellern eingesetzt:

„Der reine Produktpreis mag zwar günstiger sein, auf lange Sicht wird diese Kostenersparnis aber wieder aufgehoben. Daher verlagern viele die Produktion wieder nach Deutschland oder Europa, denn die Qualität, der Preis und die Lieferzeit können so stabil bleiben.“

Warum Corona jetzt der Paukenschlag gewesen sein könnte und wie die Zukunft von Profishop aussieht, lesen Sie im vollständigen Interview, das in Ausgabe 7-8/2020 von LOGISTIK HEUTE am 15. Juli erschienen ist.

Weiter wachsen

Seit 2010 kennt der deutsche KEP-Markt beim Sendungsvolumen nur einen Weg: aufwärts. Auch 2019 gab es mit 3,65 Milliarden Kurier-, Express- und Paketsendungen eine neue Rekordmarke, wie eine Studie des Bundesverbands Paket und Expresslogistik (BIEK) zeigt: Pro Zustelltag wurden hierzulande rund sieben Millionen Empfänger mit mehr als zwölf Millionen Sendungen beliefert.

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