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Infrastruktur: Deutsche Bahn startet Modernisierungsprogramm

Allein 2015 sollen rund 5,3 Milliarden Euro ins bestehende Schienennetz fließen.
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Matthias Pieringer

Acht Milliarden Euro mehr in den nächsten fünf Jahren für Brücken, Tunnel, Stellwerke, Gleise und Weichen – mit der neuen Leistungs- und Finanzierungsvereinbarung (LuFV II) kann die Bahn nach eigenen Angaben dem Investitionsrückstau begegnen. Bis 2019 werden, wie die Deutsche Bahn AG am 8. Dezember in Berlin verlauten ließ, unter anderem mindestens 875 Brücken für über drei Milliarden Euro erneuert, in den Oberbau fließen zwölf Milliarden Euro. In Spitzenzeiten soll es 850 Baustellen am Tag geben. Rund 1.700 Mitarbeiter will die Bahn zusätzlich einstellen.

Allein im Jahr 2015 will die Bahn mit rund 5,3 Milliarden Euro ihre Infrastruktur auf Vordermann bringen. Dr. Volker Kefer, DB-Vorstand für Infrastruktur und Dienstleistungen, sagte, dass man mit 28 Milliarden Euro „das größte Modernisierungsprogramm, das es in der Infrastruktur der Bahn je gegeben hat“, starte. Ein solches Volumen müsse rechtzeitig geplant werden, deshalb habe man bereits Ende 2012 damit begonnen. 2015 plant die Bahn den Angaben zufolge die Erneuerung und Instandhaltung von rund 3.800 Kilometern Schienen, 2.000 Weichen, 2,5 Millionen Eisenbahnschwellen und etwa vier Millionen Tonnen Schotter. Darüber hinaus stehe die Erneuerung von rund 125 Brücken an.

Um dabei verschiedene Bauarbeiten an einem Streckenabschnitt gleichzeitig ausführen und so Anzahl und Dauer baubedingter Sperrungen auf ein Minimum reduzieren zu können, bündele man die größten Maßnahmen in speziellen Korridoren, teilte die Bahn mit. 2015 seien es über 80 Korridore mit rund 500 Einzelmaßnahmen.

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