Industrie: Spatenstich in Taicang

Der Vakuumspezialist Schmalz baut eine neue China-Zentrale.

Die Geschäftsleitung von Schmalz China, Planer und Bauunternehmer eröffnen symbolisch die Baustelle für die neue China-Zentrale von Schmalz. Im Herbst 2021 will der Vakuumspezialist einziehen. (Foto: J. Schmalz GmbH)
Die Geschäftsleitung von Schmalz China, Planer und Bauunternehmer eröffnen symbolisch die Baustelle für die neue China-Zentrale von Schmalz. Im Herbst 2021 will der Vakuumspezialist einziehen. (Foto: J. Schmalz GmbH)
Melanie Endres

Mit einem feierlichen Spatenstich fiel im November der Startschuss für den Bau der neuen China-Zentrale des Vakuumspezialisten Schmalz, das hat das Unternehmen am 13. Januar vermeldet. In Taicang, nordöstlich der chinesischen Wirtschaftsmetropole Shanghai, sollen nachhaltige, moderne Verwaltungs-, Logistik- und Produktionsgebäude entstehen, die Dreh- und Angelpunkt der Geschäfte von Schmalz China werden sollen. Das Unternehmen wolle im Herbst 2021 einziehen.

Willkommen Hi-Tech-Zone

„Taicang ist nicht nur ein bevorzugter Produktionsstandort vieler deutscher Mittelständler, sondern hat sich auch zu einem wichtigen Forschungs-Hotspot entwickelt. Durch die Vernetzung mit diesen Unternehmen können wir nur profitieren“, erklärt Dr. Kurt Schmalz, geschäftsführender Gesellschafter der J. Schmalz GmbH.

Vor rund einem Jahr hat das Unternehmen laut Pressemeldung in der „Hi-Tech Industrial Development Zone Taicang“, etwa 50 Kilometer nordwestlich von Shanghai, ein 26.000 Quadratmeter großes Grundstück erworben. Hier entsteht der neue Hauptsitz von Schmalz China, eine wichtige Vertriebs- und Produktionsgesellschaft der Schmalz-Gruppe, so die Unternehmensangaben. Das Fertigungs- und Logistikgebäude sowie ein dreistöckiges Büro werden zusammen eine Nutzfläche von rund 7.500 Quadratmetern bieten. Hier finden zudem ein Showroom, Besprechungsräume und ein modernes Betriebsrestaurant für die rund 120 Mitarbeiter Platz.

Fokus auf Nachhaltigkeit

Beim Neubau steht laut Schmalz neben dem praktischen Nutzen auch die Nachhaltigkeit im Fokus. Die Gebäude werden demnach nicht nur ressourcenschonend errichtet, sie verfügen zudem über eine große Fotovoltaikanlage mit einer Leistung von 280 kWp für eine umweltfreundliche Energieversorgung. Gekühlt werden die Gebäude mittels Geothermie.

„Mit unserem neuen Standort sind wir für weiteres Wachstum auf dem aufstrebenden chinesischen Markt bestens gerüstet und können unsere Kunden vor Ort optimal betreuen. Das ist ein wichtiger Erfolgsfaktor für die Zukunft der Schmalz Gruppe und ein Bekenntnis zum Standort China“, berichtet Andreas Beutel, Geschäftsführer der J. Schmalz GmbH.

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