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Industrie 4.0: Wie können KMU im Wettbewerb bestehen?

SEF Smart Electronic Factory e.V. und die Technische Hochschule Mittelhessen entwickeln Reifegradmodell für Mittelständler.

Wie KMU ihre IT-Systeme fit für Industrie 4.0 machen können, soll ein neues Reifegradmodell zeigen. (Symbolbild: Kamasigns/Fotolia)
Wie KMU ihre IT-Systeme fit für Industrie 4.0 machen können, soll ein neues Reifegradmodell zeigen. (Symbolbild: Kamasigns/Fotolia)
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Sandra Lehmann

Wie gut ist der Mittelstand für die Industrie 4.0 aufgestellt? Was ist der Status quo und was das Ziel? Haben einige Konzerne bereits Kurs auf die Digitalisierung ihrer Produktions- und Logistikprozesse genommen, müssen kleine und mittlere Unternehmen (KMU) nachziehen, um im Industrie-4.0-Wettbewerb zu bestehen, so der SEF Smart Electronic Factory e.V. in einer Pressemitteilung. Dazu haben der Verein und die Technische Hochschule Mittelhessen (THM) nach eigenen Angaben ein Reifegradmodell entwickelt. Dieses soll der Reifegradbestimmung bestehender IT-Strukturen in Unternehmen im Sinne der Industrie 4.0 dienen. So sollen laut SEF vorhandene Prozesse und Systeme besser eingeordnet beziehungsweise bewertet und erforderliche Maßnahmen abgeleitet werden.

Wie der Verein weiter berichtet, kann anhand des Reifegradmodells eine Einschätzung der vorhandenen IT-Struktur vorgenommen werden sowie bei Bedarf eine Empfehlung zur Harmonisierung des Systems im Sinne von Industrie 4.0 abgeleitet werden. Dabei wird die bisherige IT-Landschaft in spezifischen Dimensionen aufgeschlüsselt und in ihren Ausprägungen einem Reifegrad zugeordnet. Nach der Eruierung des IST-Zustands erfolgen die Defintion des SOLL-Zustands und die Festlegung von Handlungsfeldern, so SEF. Auf dieser Basis wird eine konkrete Umsetzungsstrategie entwickelt.

„Das Reifegradmodell ist ein Leitfaden und bildet das Fundament, um danach beispielsweise industrielle Cloud-Plattformtechnologien zur Digitalisierung der Supply-Chain einführen zu können“, erklärt Prof. Dr. Gerrit Sames von der Business School der THM.

Damit das Potenzial des Modells individuell ausgeschöpft werden könne, müsse das Augenmerk auf die Strategie des Unternehmens gelegt werden. Welche Ziele verfolgt dieses im Sinne der Industrie 4.0? Soll eine Prozessoptimierung erfolgen, ein neues Geschäftsmodell erstellt oder der Kundennutzen gesteigert werden? Daran orientieren sich Sames zufolge dann alle zukünftigen Ausprägungen der IT-Infrastruktur.

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